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Reformationsjubiläum in St.Gallen: Alltagsleben vor 500 Jahren

Das Jubiläum "500 Jahre Reformation" hat am Samstag sehr viel Volk in die St.Galler Altstadt gezogen. Der Schwerpunkt der Aktivitäten lag in der Marktgasse bei Vorführungen, die Einblick in den handwerklichen Alltag vor 500 Jahren boten.
Text: Reto Voneschen/Bilder: Hanspeter Schiess
Holzverarbeitung vor 500 Jahren: In der Marktgasse werden aus grossen Baumstämmen Schindeln produziert. (Bild: Hanspeter Schiess)
Wie Flachs zu Leinwand wird - aufmerksam verfolgt auch von den kleinsten Beuscherinnen und Besuchern des Erlebnistags "Gasterei & Handwerk vor 500 Jahren". (Bild: Hanspeter Schiess)
Drucker an der Arbeit. (Bild: Hanspeter Schiess)
Das Resultat: Ein alter "Stadtplan" von St.Gallen. (Bild: Hanspeter Schiess)
Wer hart arbeitet, muss auch essen und trinken. Das galt wohl schon vor 500 Jahren... (Bild: Hanspeter Schiess)
...und auch für Reformatoren. (Bild: Hanspeter Schiess)
Der Fuhrmann (vor dem Vadian-Denkmal) und... (Bild: Hanspeter Schiess)
...der Schankwirt sind für Nachschub besorgt. (Bild: Hanspeter Schiess)
Viel Volk zwischen den Ständen des Erlebnistags in der Marktgasse. (Bild: Hanspeter Schiess)
Unterhaltung zur Zeit der Reformation. (Bild: Hanspeter Schiess)
Fellnäherinnen und ihre Produkte stossen auf viel Interesse. (Bild: Hanspeter Schiess)
Überall, wo man aktiv Hand anlegen kann, sind vor allem die Kinder begeistert... (Bild: Hanspeter Schiess)
...und wie im Bild bei den Steinmetzen mit höchster Konzentration bei der Sache. (Bild: Hanspeter Schiess)
13 Bilder

Erlebnistag in St.Gallen: Auf den Spuren von Reformator Vadian

Einheimisches Handwerk in historischem Umfeld, Marktmusikanten mit selbstgebauten Instrumenten und mit Liedern aus der Zeit nach 1500 Jahren, perfektes Sommerwetter und keine Zwischenfälle: Die Organisatoren von "Gasterei & Handwerk vor 500 Jahren" zeigten sich im Nachgang zur ihrem Anlass sehr befriedigt mit dessen Erfolg. Tausende hätten den Weg ins St.Galler Stadtzentrum gefunden und hätten "eine Prise Lebensgefühl von damals" zu sehen und hören bekommen.

Ein Hauch Alltag vor 500 Jahren

"Wir wollen die Zeit der Reformation erlebbar machen, indem wir einen Blick in die Welt vor 500 Jahren und damit auf unser Kulturerbe werfen", hatte Thomas Scheitlin bei der Ankündigung des Erlebnistages dessen Ziele erläutert. Das Fazit des St.Galler Stadtpräsidenten nach dem Anlass war gemäss Mitteilung positiv: "Der Tag passte optimal zur 'Reformationsstadt St.Gallen'."

Kernstück des Tages war die Präsentation von historischem, bis heute gepflegtem Handwerk in der Marktgasse. An rund 20 Ständen wurden verschiedenste Berufe vom Steinmetz über den Pfeil- und Bogenmacher, die Seilmacherin und die Fellnäherin bis hin zur Seifen- und Salbenmacherin praktisch erklärt. An verschiedenen Orten konnte das Publikum aktiv mittun, was vor allem bei den kleinsten Besucherinnen und Besuchern auf grossen Anklang stiess.

Selbstverständliches, das die Reformation brachte

Im Rahmenprogramm besuchten auch die Reformatoren Vadian und Zwingli den Erlebnistag. Beide berichteten über die Zeit der Reformation in St.Gallen. Entlang des Themenwegs "Zum Beispiel" wurde gezeigt, welche Gegenstände, Wörter, Bräuche und Errungenschaften auf die Reformation zurückgehen. Etliche davon sehen wir heute als Selbstverständlichkeit an.

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