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Rasch, gezielt und oft unterwegs: Die St.Galler Feuerwehr hatte 2018 viel zu tun

Feuerwehr und Zivilschutz St.Gallen zieht Bilanz: Die Berufsfeuerwehr leistete 2018 rund 1500 Einsätze – 300 mehr als im Durchschnitt.
Jonas Manser
Allzeit bereit: Die Feuerwehr rückte im vergangenen Jahr rund 1500 Mal aus. (Bild: Benjamin Manser)

Allzeit bereit: Die Feuerwehr rückte im vergangenen Jahr rund 1500 Mal aus. (Bild: Benjamin Manser)

Feuerwehr und Zivilschutz St. Gallen (FWZSSG) hat ein aussergewöhnliches Jahr hinter sich. Mit rund 1500 Einsätzen rückte die Berufsfeuerwehr 2018 rund 300-mal mehr aus als im Durchschnitt in den Jahren zuvor. Über die Hälfte davon waren Dienstleistungsaufträge, wie die Feuerwehr in ihrer Einsatzstatistik 2018 schreibt. Sie sammelte 100 Bienenvölker ein, entfernte 203 Wespennester, leistete 178 Wasserwehreinsätze nach starkem Regen oder übernahm 221 Sicherheitswachen. Zudem half sie bei 19 Verkehrsunfällen aus.

Üben für den Ernstfall

Trotz der vielen Einsätze war es glücklicherweise ein Jahr ohne Ausnahmefälle. In acht Einsätzen wurden Menschen aus Gefahrensituationen gerettet, in sechs Fällen Tiere, heisst es in der Statistik weiter. Brandeinsätze gingen glimpflich aus, weder wurden Personen verletzt, noch kam es zu Totalschäden an den betroffenen Gebäuden.

Auf der Suche nach Nachwuchs

Die Feuerwehr muss vergleichsweise immer weniger Brände löschen und dafür mehr Dienstleistungsaufträge ausgeführt. Dies habe jedoch keinen Einfluss auf die Ausbildung der Feuerwehr. «Es ist unser Auftrag, für Hilfeleistung sowie Dienstleistungen bereit zu sein», sagt Kommandant Christian Isler. Die rückläufige Zahl ernsthafter Brandfälle müsse jedoch im Übungsbetrieb berücksichtigt werden.

«Damit wir anspruchsvolle Einsätze nach wie vor gekonnt bewältigen können, sind Trainings in realen Situationen unentbehrlich.»

Auch deshalb wird in diesem Jahr das Brandhaus – wo Übungen mit Rauch und Feuer nachgestellt werden – im Ausbildungsgelände in Wittenbach erneuert und teils erweitert.

Der Schwerpunkt in der Ausbildung in diesem Jahr werde das Atemschutz-Notfall-Training sein, sagt Christian Isler. Dabei handle es sich um eine schweizweite Anordnung des Dachverbands, den Umgang im Atemschutzeinsatz zu üben. «Bei uns gab es keine Vorfälle», sagt der Kommandant der Dienststelle. Es sei eine Reaktion auf Unfälle, die sich in der Schweiz während des Feuerwehr-Dienstes ereignet hatten.

Zu den ständigen Herausforderungen der Feuerwehr gehört auch die Suche nach neuen Mitgliedern. FWZSSG setze weiterhin auf die Mund-zu-Mund-Propaganda. «Seit Jahren gelingt es uns relativ gut, neue Mitglieder zu finden.» Im Gegensatz zu den umliegenden Gemeinden, die viel stärker mit dem Problem zu kämpfen hätten, besässen sie den Vorteil, dass die Stadt schlichtweg mehr Einwohner habe. Trotzdem müssten auch sie sich jeweils darum bemühen. «Schliesslich sind wir ebenso auf Nachwuchs angewiesen und immer froh, wenn sich Freiwillige melden.»

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