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Zwei Raiffeisenbanken der Region Rorschach wollen fusionieren

Die Kerngebiete der beiden Banken sind zusammengewachsen, lautet das Argument für den geplanten Zusammenschluss. Das letzte Wort haben die Genossenschafter.
Martin Rechsteiner
Sowohl der Standort in Goldach... (Bild: PD)

Sowohl der Standort in Goldach... (Bild: PD)

...als auch der Standort in Rorschach bleiben nach der Fusion bestehen. (Bild: PD)

...als auch der Standort in Rorschach bleiben nach der Fusion bestehen. (Bild: PD)

Von links: Roman Capaul, VR-Präsident Raiffeisenbank Rorschacherberg-Thal, Beat Ulrich, VR-Präsident Raiffeisenbank Goldach, Ernst Locher, Bankleiter Goldach und Andreas Eberhard, Bankleiter Rorschacherberg-Thal. (Bild: Martin Rechsteiner)

Von links: Roman Capaul, VR-Präsident Raiffeisenbank Rorschacherberg-Thal, Beat Ulrich, VR-Präsident Raiffeisenbank Goldach, Ernst Locher, Bankleiter Goldach und Andreas Eberhard, Bankleiter Rorschacherberg-Thal. (Bild: Martin Rechsteiner)

Die beiden Raiffeisenbanken Goldach und Rorschacherberg-Thal wollen sich zusammenschliessen. Das haben die Leiter sowie die Verwaltungsratspräsidenten der beiden Bankstellen heute morgen offiziell bekannt gegeben. Die Fusion der beiden Genossenschaften ist bereits per Beginn 2019 geplant. An den noch getrennten Generalversammlungen im April kommenden Jahres sollen die Genossenschafter über die geplante Zusammenführung entscheiden.

"Unser Marktgebiet ist zusammengewachsen"

Ihre Pläne begründen die Verantwortlichen damit, dass in den letzten Jahren das Marktgebiet der beiden Banken stark zusammengewachsen sei und sich zu einem einzigen Wirtschaftsraum entwickelt hätten. Gleich gehe es in der Region schliesslich auch anderen Institutionen, Vereinen Gemeinden oder dem Gewerbe. Die Raiffeisenbanken Goldach und Rorschacherberg-Thal seien deshalb zur Überzeugung gelangt, dass eine Fusion den Mitgliedern, Kunden und Mitarbeitenden und der ganzen Region den höchstmöglichen Nutzen bringen werde.

Bilanzsumme von einer Milliarde

Das Zusammenrücken der etwa gleich grossen Bankinstitute würde zu einer Raiffeisenbank mit über 12 300 Mitgliedern und einer Bilanzsumme von rund einer Milliarde Franken führen. "Damit kann das Dienstleistungsangebot ausgebaut und die Unterstützung von Projekten, Vereinen und Anlässen in der Region im Sinne des Genossenschaftsgedankens gesichert werden", schreiben die Verantwortlichen.

Mitarbeitende dürfen bleiben

Der Rechtssitz der neuen Bank wird am Standort Rorschach liegen. Beide Filialen in Rorschach und Goldach werden bestehen bleiben und nach wie vor die selben Dienstleistungen für die Kunden erbringen, wie Beat Ulrich, Verwaltungsratspräsident der Bank Goldach versprach. Er wird den Verwaltungsrat der fusionierten Genossenschaft für zwei Jahre präsidieren, danach löst ihn Roman Capaul, zurzeit Verwaltungsratspräsident der Genossenschaft Rorschacherberg-Thal, ab. Die Leitung der fusionierten Bank wird Ernst Locher, derzeit Goldach, übernehmen, sein Stellvertreter wird Andreas Eberhard, im Moment Leiter der Bank Rorschacherberg-Thal. Wie die Bank nach der Fusion heisst, ist noch nicht bestimmt. Klar aber sei, dass alle Mitarbeitenden der beiden Banken nach der Fusion weiterbeschäftigt werden, sagen die Verantwortlichen.

Im kommenden Herbst wollen die beiden Banken an einem Infotag detailliert über die geplante Fusion Auskunft geben.

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