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Pro City verkürzt Verlängerung der Ladenöffnungszeiten in St.Gallen

Am Samstag vor Weihnachten dürfen die Läden in St.Gallen bis 19 Uhr geöffnet sein.
Doch die Geschäftsvereinigung Pro City empfiehlt ihren Mitgliedern, bereits um 18 Uhr zu schliessen.
David Gadze
Die Sonntagsverkäufe vor Weihnachten locken jedes Jahr viele Konsumentinnen und Konsumenten in die St.Galler Innenstadt. (Bild: Urs Bucher/20. Dezember 2015)

Die Sonntagsverkäufe vor Weihnachten locken jedes Jahr viele Konsumentinnen und Konsumenten in die St.Galler Innenstadt. (Bild: Urs Bucher/20. Dezember 2015)

Die Adventszeit ist für die Detailhändler die verkaufsstärkste Zeit. Dank der Geschenke klettern ihre Umsätze in die Höhe. Insbesondere die beiden Sonntagsverkäufe vor Weihnachten lassen die Kassen der Geschäfte klingeln (siehe Zweittext). Nebst diesen Sonntagsverkäufen soll auch ein verlängerter Samstagabend im Dezember die Konsumentinnen und Konsumenten dazu animieren, länger in den Läden zu verweilen.

Nun sorgt in diesem Zusammenhang ein Schreiben für Aufsehen, das die Geschäftsleitung von Pro City, der Vereinigung der St.Galler Ladengeschäfte, heute an ihre Mitglieder verschickt hat. Darin informiert Pro City, für die Mitglieder eine Pauschalbewilligung erhalten zu haben, am Samstag, 22. Dezember, die Ladenöffnungszeit bis 19 Uhr auszudehnen. Im nächsten Satz empfiehlt Pro City den Ladeninhabern jedoch, «das Geschäft bis 18 Uhr offen zu halten».

Verschiedene Bedürfnisse und Möglichkeiten

Hat Pro City also vorsorglich eine Bewilligung für verlängerte Ladenöffnungszeiten eingeholt, obwohl das Bedürfnis gar nicht vorhanden ist? Präsident Ralph Bleuer verneint. Pro City habe mit den Behörden «ausgelotet», bis wann sich die Ladenöffnungszeiten an jenem Samstag ausdehnen liessen. Daraufhin habe man eine Bewilligung bis 19 Uhr erhalten. Es sei jedoch nicht im Interesse aller Mitglieder, ihre Geschäfte so lange zu öffnen. «Die grösseren und die kleineren Geschäfte in der Stadt St. Gallen haben unterschiedliche Bedürfnisse – und unterschiedliche Möglichkeiten», sagt Bleuer. Das zeigt sich beispielhaft am Abendverkauf vom Donnerstag, an dem längst nicht alle Geschäfte in der Innenstadt wie erlaubt bis 21 Uhr geöffnet sind.

Um ein Gleichgewicht zwischen den Öffnungszeiten der Geschäfte an jenem Abend herzustellen, habe Pro City «den Mittelwert empfohlen», sagt Bleuer.

«Hätten wir den Geschäftsinhabern geraten, die Läden erst um 19 Uhr zu schliessen, hätten einige kleinere Geschäfte womöglich von Anfang an abgewinkt. Das ist nicht in unserem Interesse. Es wäre schön, wenn wir eine Einheit erreichen könnten. Aber das ist nur in einem Einkaufszentrum möglich.»

Der Pro-City-Chef betont, dass es jedem Geschäft freigestellt sei, wie lange es öffne. Im konkreten Fall komme erleichternd hinzu, dass die Geschäfte auch am folgenden Sonntag geöffnet sein dürfen.

Pro City fordert generelle Verlängerung am Samstag

Ob sich die grossen Detailhändler an die Empfehlung von Pro City halten oder nicht beziehungsweise ob sie die maximal erlaubte Ladenöffnungszeit ausreizen, könne er derzeit nicht einschätzen, sagt Ralph Bleuer. Viele Läden hätten aber ohnehin den Wunsch, samstags generell bis 18 Uhr öffnen zu dürfen. «Sie könnten diese zusätzliche Stunde vor dem Wochenende locker ausnutzen.» Diesen Vorschlag habe Pro City auch im «Forum Zukunft Innenstadt» eingebracht. Der Entscheid darüber liegt jedoch nicht bei Stadt. Die Ladenöffnungszeiten sind kantonal geregelt.

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