Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Thal: Diese fünf Kandidaten stellen sich am Donnerstag den Fragen am Wahlpodium

Wer wird Nachfolger von Gemeindepräsident Röbi Raths? Am «Tagblatt»-Podium bietet sich die Chance, die Kandidaten auf Herz und Nieren zu prüfen.
Sheila Eggmann

Die Ausganglage

Röbi Raths zieht's in die Stadt: Der Thaler Gemeindepräsident wird ab 2020 Stadtpräsident in Rorschach. Deshalb muss für Thal ein neuer Gemeindepräsident her.

Ganze fünf Personen möchten Raths Amt beerben. Zwei davon sind bei der CVP, einer bei der SVP, einer bei der FDP und einer ist parteilos. (Siehe untenstehende Porträts) Der erste Wahlgang findet am 29. September statt. Um alle Kandidaten näher kennenlernen zu können, lädt «Tagblatt» am Donnerstag zu einem Podium. Dort wird auch das Publikum die Chancen haben, Fragen zu stellen.

Am Donnerstag, 29. August ab 18.45 Uhr, offeriert «Tagblatt» beim Gasthaus Ochsen Getränke und die Ortsparteien Bratwürste. Das Podium beginnt um um 19.30 Uhr.

Kandidat Werner Reifler (CVP)

Reifler stellt sich der Ersatzwahl, «um die Gemeinde mit offener und gradliniger Politik in die Zukunft zu führen». (Bild: Rudolf Hirtl)

Reifler stellt sich der Ersatzwahl, «um die Gemeinde mit offener und gradliniger Politik in die Zukunft zu führen». (Bild: Rudolf Hirtl)

Werner Reifler ist seit acht Jahren im Thaler Gemeinderat. Er ist CEO bei Wanzl (Schweiz) AG in Buriet und führt 20 Angestellte. Der 48-Jährige legt Wert auf das Vereinswesen und spielt selbst bei den Senioren im FC Staad mit. Reifler bezeichnet sich als analytischen Menschen. «Ich möchte die Ursache beheben, ehe ich einen Entscheid fälle, ansonsten wäre es nur Symptombekämpfung.»

Kandidat Felix Bischofberger (CVP)

«Für den Barrierenübergang in Staad braucht es eine nachhaltige Lösung», sagt Felix Bischofberger. (Bild: Jolanda Riedener)

«Für den Barrierenübergang in Staad braucht es eine nachhaltige Lösung», sagt Felix Bischofberger. (Bild: Jolanda Riedener)

Der Altenrheiner Felix Bischofberger sitzt seit 2017 im Gemeinderat. Der 51-Jährige kann politische Erfahrung vorweisen: Seit 2004 ist er Kantonsrat, 2012/13 war er als Präsident tätig. Bischofberger betreibt zusammen mit seiner Frau eine Postagentur in Altenrhein. Offenheit gegenüber anderen Lebensweisen und Kulturen ist ihm wichtig. Bischofberger sagt: «Den Dialog zu führen, ist wichtig, die eigene Kultur sollte aber nicht verloren gehen.»

Kandidat Felix Wüst (FDP)

Felix Wüst sagt über seine Kandidatur: «Wenn ich etwas mache, dann mit vollem Herzen und Elan.» (Bild: Ines Biedenkapp)

Felix Wüst sagt über seine Kandidatur: «Wenn ich etwas mache, dann mit vollem Herzen und Elan.» (Bild: Ines Biedenkapp)

Felix Wüst hat eine Beratungsfirma im Bereich IT, die er im Falle einer Wahl an einen Kollegen übergeben würde. Anfangs habe der FDPler ein wenig gezögert, doch die Überlegung, sich für die Heimatgemeinde einzusetzen, gewann die Überhand. Ihm ist die Kommunikation mit der Bevölkerung wichtig. Ein Ziel des 55-Jährigen: «Das Dorf weiter beleben und das Gemeindewohl steigern.»

Kandidat Michael Fitzi (SVP)

Fitzi ist gegen den provisorischen Fahrendenplatz beim Fuchsloch «aus Gründen der Demokratie». (Bild: Ines Biedenkapp)

Fitzi ist gegen den provisorischen Fahrendenplatz beim Fuchsloch «aus Gründen der Demokratie». (Bild: Ines Biedenkapp)

Michael Fitzi bezeichnet sich als gradlinig und offen. Der SVPler fordert, dass die Behördenlöhne nach unten angepasst werden. «Denn die Gemeindebehörde arbeitet für den Steuerzahlern und nicht andersherum.» Fitzi arbeitet bei einem der führenden Energieanbieter der Schweiz.

Kandidat Rossano Sarcinella (parteilos)

«Es wurde viel gebaut und investiert, jetzt müssen wir auch dafür schauen, dass sich die Familien wohl fühlen und entsprechende Angebote schaffen», sagt Rossano Sarcinella. (Bild: Jolanda Riedener)

«Es wurde viel gebaut und investiert, jetzt müssen wir auch dafür schauen, dass sich die Familien wohl fühlen und entsprechende Angebote schaffen», sagt Rossano Sarcinella. (Bild: Jolanda Riedener)

Der einzige parteilose Kandidat Rossano Sarcinella ist bei seiner Politik auf Konsens aus. Der 53-jährige Thaler wohnt seit 2007 in der Gemeinde und hat sich ins Dorf verliebt: «Hier will ich alt werden.» Sarcinella ist in Balgach als International Sales Manager tätig. Trotz fehlender politischer Erfahrung bringe er die erforderlichen Fähigkeiten fürs Amt als Gemeindepräsident mit und sei den Anforderungen gewachsen.

Bei fünf Kandidaten erhöht sich die Chance auf einen zweiten Wahlgang. Dieser wäre am 17. November.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.