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Pferdekunst in St. Gallen

Der Reitclub St. Gallen organisiert bereits zum zehnten Mal ein Voltige-Turnier in der St. Galler Reithalle. Der Anlass dient zur Qualifikation für die Schweizer Meisterschaft.
Eric Hug
Sina Graf bereitet sich auf den CVN St. Gallen in der Reithalle beim Kreuzbleicheareal vor. Sie startet in der Kategorie S-Einzel. (Bild: Ralph Ribi)

Sina Graf bereitet sich auf den CVN St. Gallen in der Reithalle beim Kreuzbleicheareal vor. Sie startet in der Kategorie S-Einzel. (Bild: Ralph Ribi)

Das Voltigieren spielt in der Sportwelt nur eine untergeordnete Rolle. Dementsprechend sind Voltige-Turniere in der Schweiz, insbesondere in St. Gallen, rar gesät. Bis vor zehn Jahren suchte man in der Region noch vergebens nach Turnieren solcher Art.

Auch Thomas Leibacher, OK-Präsident des Concours Voltige National (CVN) St. Gallen, war dies ein Dorn im Auge. Er musste mit seiner Tochter, die begeistert dem Voltigier-Sport nachging, jedes Mal quer durch die ganze Schweiz reisen, um ihr die Teilnahme an einem Voltige-Turnier zu ermöglichen. So kam es, dass Leibacher an einer Hauptversammlung des Reitclubs St. Gallen nachfragte, weshalb es in St. Gallen kein Turnier gäbe. Prompt wurde er zwei Tage später angefragt, ob er interessiert wäre, etwas zu organisieren. Obwohl er von Voltigieren «keine Ahnung» hatte, übernahm Leibacher die Verantwortung. Nun feiert das CVN St. Gallen morgen bereits sein zehnjähriges Bestehen.

Finanzielle Herausforderung für den Reitclub

Um diesen Anlass auf die Beine zu stellen, ist Leibacher auf Freiwilligenarbeit angewiesen. Die Durchführung schafft viel Arbeit, die Leibacher öfters vor Herausforderungen stellt. «Die grösste Challenge ist aber das finanzielle». Da es immer schwieriger wird Sponsoren zu finden, die den Verein über das ganze Jahr unterstützen, ist das Turnier für den Reitclub eine willkommene Geldquelle. Doch es kommen auch Ausgaben auf den Verein zu. «Ausgaben für das Material, die Festwirtschaft oder auch den Druck des Programmhefts sind Dinge, die sich summieren.» so Leibacher. Um dennoch einen Gewinn erzielen zu können, zählt der Verein auf Einnahmen von Turniersponsoren, Startgeldern und der Verpflegung der Zuschauer an der Festwirtschaft.

Beklagen möchte sich Leibacher allerdings nicht. Vielmehr ist er stolz, was der Verein in den vergangenen zehn Jahren geleistet hat. «Zu Beginn hatten wir nur einen Turniertag, mittlerweile füllen wir das gesamte Wochenende», sagt er. In diesem Umfang, in dem das Turnier jetzt stattfindet, ist für Leibacher eine Grenze erreicht. Der Grund ist die Sicherheit. Die Reithalle in St. Gallen sei zu eng für Spitzensport-Turniere. Leibacher will die Verantwortung für vermeidbare Unfälle nicht übernehmen.

Mit guten Resultaten an die Schweizer Meisterschaft

Wie der Name des Turniers schon sagt, nehmen Voltige Vereine aus der ganzen Schweiz daran Teil. Als eines von acht nationalen Turnieren, gelten auch in St. Gallen die Resultate, um sich für die Schweizer Meisterschaft qualifizieren zu können. Je nach Kategorie erhalten die besten 10 beziehungsweise 15 Voltigierer des gesamten Jahres einen Startplatz. Mit Andrin Müller voltigiert der aktuelle Schweizer Meister beim Reitclub St. Gallen.

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