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Gossauer Parlamentarier wollen schneller verdichten

Die Revision der Ortsplanung dauert zu lang, findet die überwiegende Mehrheit der Gossauer Stadtparlamentarier. Deshalb soll der Stadtrat dem Baureglement Priorität einräumen, wird in einer Interpellation gefordert.
Geht es nach den Parlamentariern, soll in Gossau schon bald nach neuen Bestimmungen gebaut werden. (Bild: Benjamin Manser (13. Februar 2015))

Geht es nach den Parlamentariern, soll in Gossau schon bald nach neuen Bestimmungen gebaut werden. (Bild: Benjamin Manser (13. Februar 2015))

Stadtparlamentarier Stefan Harder (Flig) wünscht sich mehr Tempo beim neuen Baureglement. Mit diesem Wunsch ist er nicht alleine: Praktisch alle Parlamentarierinnen und Parlamentarier haben eine entsprechende Interpellation mitunterzeichnet.

Harder bezieht sich auf die vollständige Überarbeitung des Rahmennutzungsplans, für den das Parlament im November 2017 einen Rahmenkredit von 900000 Franken gesprochen hat. Der Rahmennutzungsplan löst in der neuen Gesetzgebung den Zonenplan ab. Die Überarbeitung des Baureglements ist Teil dieser Revision.

Wartezeit für Investoren zu lang

In Gossau sei der zeitliche Rahmen für die Revision bis 2021 festgelegt. Der Kanton ermögliche eine Frist von zehn Jahren. «Für Investoren ist dies jedoch eine sehr lange Wartezeit», findet Harder. Für Bauherren seien insbesondere die Ausnützungsziffer und die Grenzabstände von Bedeutung.

Mit einer Teilrevision Verdichtung ermöglichen

Um eine verdichtete Bauweise und eine bessere Bodennutzung zu begünstigen, habe der Kanton bei den genannten Kriterien Anpassungen vorgenommen, heisst es in der Interpellation. Für Investoren sei diesbezüglich vor allem der Wegfall der Ausnützungsziffer bedeutend.

Für Harder ist es deshalb dringend, dass das Baureglement schon bald überarbeitet wird, damit möglichst rasch nach den neuen Bestimmungen gebaut werden könne. Dafür komme allenfalls eine Teilrevision des Baureglements in Frage, die lediglich dem fakultativen Referendum unterstellt wäre.

Andere Gemeinden sind schon weiter

Harder will deshalb vom Stadtrat wissen, ob er ebenfalls der Meinung sei, dass eine kürzere Wartezeit für Investoren der Stadt Vorteile bringen würde, und ob die Stadt die Möglichkeit habe, das Baureglement in einzelnen Punkten anzupassen. In anderen Gemeinden sei dieser Schritt bereits vollzogen. Alternativ fragt Harder, ob die Stadt beim beauftragten Planungsunternehmen ein schnelleres Vorgehen beim Baureglement einfordern könne. Weitere Fragen sind, welches der frühestmögliche Termin für die Inkraftsetzung der neuen Regelungen wäre und wie die Stadt potenzielle Investoren über den zeitlichen Horizont der Umsetzung informiere. (jw)

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