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Papa Viewing im St.Galler Klosterviertel

Am Donnerstagnachmittag haben sich Pfarrer Grögli und einige Dutzend Gläubige in der Schutzengelkapelle versammelt. Gemeinsam haben sie die Genfer Messe von Papst Franziskus mitgefeiert.
Marco Cappellari

Am Donnerstag hat Papst Franziskus erstmals der Schweiz einen Besuch abgestattet und den Weltkirchenrat in Genf besucht. Am Nachmittag feierte der höchste Katholik in der Palexpo eine heilige Messe mit zahlreichen Gläubigen. Die Dompfarrei St. Gallen nahm dies zum Anlass, ein Public Viewing dieser Papstmesse zu veranstalten. Während gerade in vielen St. Galler Beizen das WM-Spiel Frankreich–Peru über die Bildschirme lief, verfolgte Dompfarrer Beat Grögli mit zahlreichen Gläubigen in der Schutzengelkapelle am Klosterplatz die Messe des Pontifex.

Im Vergleich zu den 41000 Besuchern, die dem Heiligen Vater vor Ort in Genf zusahen, waren es in der Schutzengelkapelle an diesem Abend etwa 60 bis 70 Leute. Diese vermochten die Kapelle zu einem Grossteil zu füllen.

Pfarrer Grögli eröffnete das Public Viewing mit ein paar einleitenden Worten, mit denen er die Anwesenden dazu animierte, die Messe aktiv mitzufeiern. «Wir sind ja nicht hier, um einen Film anzuschauen», sagte er. Er wies die Anwesenden ausserdem darauf hin, dass auch die Teilnehmer des Public Viewings die Möglichkeit hätten, die Kommunion zu empfangen.

Ein Teil der Gemeinschaft sein

Was bewegt jemanden dazu, die Papstmesse am Public Viewing zu verfolgen? «In Genf feiert eine sehr grosse Gemeinschaft. Indem wir hier zusammenkommen und gemeinsam der Messe beiwohnen, sind wir ein Teil dieser Gemeinschaft», erklärte eine Besucherin ihre Beweggründe.

Dies ganz im Sinne von Pfarrer Grögli: «Mit dem Public Viewing wollten wir jenen Menschen, die nicht nach Genf fahren konnten, die Möglichkeit geben, in der Gemeinschaft zu feiern.»


Jorge Mario Bergoglio – so der bürgerliche Name des aktuellen Pontifex – ist so beliebt, wie es schon lange kein Papst mehr war. Auch Dompfarrer Beat Grögli scheint seinen zweitobersten Chef zu mögen. «Ich finde es grossartig, wie Papst Franziskus sich gibt. Die Zeichen, die er setzt, und die Worte, die er spricht, wirken ehrlich und haben Substanz. So wird er von allen Menschen, auch Nicht-Gläubigen, verstanden.»

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