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Biokäse, vegane Aufstriche und Kleider: Der St.Galler Ökomarkt wird modisch

Heute findet rund ums Vadian-Denkmal der Ökomarkt statt. Zu kaufen gibt es Setzlinge – aber nicht nur. Der Schwerpunkt liegt dieses Jahr wo anders.
Marlen Hämmerli
Am Ökomarkt können sich Hobbygärtner unter anderem mit biologischen Setzlingen eindecken. (Bild: Urs Bucher - 15. September 2016)

Am Ökomarkt können sich Hobbygärtner unter anderem mit biologischen Setzlingen eindecken. (Bild: Urs Bucher - 15. September 2016)

Der Zeitpunkt für den Ökomarkt ist gut gewählt – theoretisch. Eigentlich wäre es Mitte Mai an der Zeit, um Blumen zu sähen und Gemüse zu setzen. Nur bleibt es gemäss Wetterprognosen vorerst kalt. Der Ökomarkt findet trotzdem am Donnerstag statt. Von 9 bis 20 Uhr präsentieren rund ums Vadian-Denkmal über 70 Aussteller ihr Sortiment.

Zu kaufen gibt es Biokäse, vegane Aufstriche oder Solarkocher, aber auch Setzlinge von Pro-Specie-Rara, also von gefährdeten Gemüse- und Obstsorten.

Markt deckt sämtliche Lebensbereiche ab

«Die Mischung macht den Ökomark aus», sagt Maja Bretscher, die bei Umwelt und Energie Stadt St. Gallen für den Markt zuständig ist. Das Angebot des Markts decke inzwischen sämtliche Lebensbereiche ab. So liegt dieses Jahr der Schwerpunkt auf nachhaltiger Mode und ökologischen Textilien.

Schon im vergangenen Jahr verkauften einige Aussteller Kleidung. «Da haben wir die Nachfrage nach nachhaltiger Mode bemerkt», sagt Bretscher. «Wenn es um Textilien geht, haben die Leute viele Fragen. Etwa, worauf sie achten müssen.» Deshalb bemühten sich die Organisatoren, neue Anbieter zu gewinnen.

Kinderkleider, die verlängert werden können

Nicht nur Kleika verkauft wieder Secondhandkleider. Unter anderen sind auch der Claro-Weltladen sowie Liva Natura aus St. Gallen vertreten und die Chleiderei aus Speicher verkauft Kinderkleider, die verlängert werden können. Und wichtig für alle Kaufwilligen: Die Ökomarkt-Organisatoren stellen eine Umkleidekabine zur Verfügung.

Für den Schwerpunkt überprüften die Organisatoren die Marktrichtlinien. Die Produkte müssen aus biologischer, umweltverträglicher, regionaler oder fairer Herstellung stammen. «Für kleine Läden ist es schwierig, ihre Produkte zu zertifizieren, denn das kostet», sagt Bretscher. Deshalb habe man teils individuell geprüft, inwiefern sie die Richtlinien erfüllten.

Neben den Kleider-Anbietern hat es laut Bretscher weitere Zugänge gegeben. Wie jedes Jahr in allen Bereichen. «Das ist wichtig, damit der Markt für die Besucher spannend bleibt.»

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