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OK-Präsidentin der Engelburger Guggenacht: «Der Sound muss gut sein»

Am Samstag findet die 15. Engelburger Guggenacht statt. Insgesamt neun Formationen treten auf. Darunter auch die amtierenden Schweizer Meister «Glunggephoniker», die 2018 in Engelburg gekürt wurden.
Jonas Manser
Rund 1000 Guggenfans besuchten die 14. Engelburger Guggenacht vor zwei Jahren. (Bild: Michel Canonic)

Rund 1000 Guggenfans besuchten die 14. Engelburger Guggenacht vor zwei Jahren. (Bild: Michel Canonic)

Die Engelburger Guggenacht ist mittlerweile ein Grossanlass. Am 16. Februar findet sie bereits zum 15. Mal statt. Auch dieses Jahr werden rund tausend Fasnachtsverrückte und Guggenfans erwartet. Die 29-jährige OK-Präsidentin Ruth Widmer erzählt von den Herausforderungen und wie das diesjährige Programm zusammengestellt wurde.

Bald ist es soweit: Wie laufen die Vorbereitungen?

Ruth Widmer. (Bild: PD)

Ruth Widmer. (Bild: PD)

Ruth Widmer: Wir arbeiten am letzten Feinschliff. Die Organisation ist soweit abgeschlossen und morgen kann der Aufbau beginnen. Da am Freitag schon um 16.30 Uhr die Kaffeestube öffnet, haben wir einen straffen Zeitplan vor uns.

Sie sind noch nicht lange OK-Präsidentin. Was hat Sie dazu bewogen, diese Funktion zu übernehmen?

Dies ist nun die dritte Guggenacht, die ich zusammen mit dem OK organisiere. Zuvor war ich Kassierin. Nach einem Wechsel im Präsidium wurde intern nach einer Nachfolge gesucht. Da habe ich mich gemeldet. Ich besitze ein Flair für Organisation. Ausserdem macht es Spass, zusammen mit motivierten Mitgliedern ein Fest zu organisieren.

Wie ist Ihre Beziehung zur Guggenmusik?

Ich bin seit elf Jahren leidenschaftlich bei der Guggenmusik Chapf-Chläpfler Engelburg dabei. Für diese Saison lernte ich eigens ein neues Instrument, die Trompete. Bisher spielte ich die Tschinellen.

Gibt es in diesem Jahr bei der Guggenacht irgendwelche Änderungen?

Ja, wie jedes Jahr haben wir eine neue Bar konzipiert, diesmal im Alpenchalet Stil. Ansonsten bleiben wir unserem Konzept treu. Bei der 14. Guggenacht begann das Fest erstmals am Freitagabend. Dieses Jahr sogar noch ein wenig früher. So kann man direkt nach der Arbeit das «Warm Up» besuchen.

Was sind die grössten Herausforderungen bei der Planung?

Bei uns ist nach 15 Jahren eine gewisse Routine entstanden. Jedoch gewinnt die Werbung immer mehr an Bedeutung. Besonders in diesem Jahr finden gleichzeitig viele andere Anlässe statt. Die Herausforderung liegt für uns darin, jedes Jahr die Guggenacht ein wenig aufzufrischen.

Und am Abend selbst?

Wenn Helfer kurzfristig absagen oder ausfallen, kann es ziemlich stressig werden. Zudem sind wir am Anlass selbst stets um die Sicherheit aller besorgt. Sollte es beispielsweise zu Ausschreitungen kommen, müssen wir frühzeitig einschreiten können. Glücklicherweise ist in all den Jahren nie etwas vorgefallen.

Wie stellen Sie jeweils das Programm zusammen?

Ausser den Schweizer Meistern vom vergangenen Jahr und unserem Auftritt stand das Programm der Guggenacht offen. Die Formationen konnten sich online für den Anlass anmelden. Aus diesen wählten wir jeweils aufgrund einiger Kriterien aus. Dieses Jahr zeigten 20 Gruppen Interesse.

Was sind Ihre Kriterien?

Beispielsweise möchten wir die Guggen der Region unterstützen. Wir planen deshalb so, dass jeder einmal bei uns auftreten kann. Abwechslung ist ebenso ein Kriterium. So sollten nie die gleichen Gruppen in zwei aufeinanderfolgenden Jahren spielen. Aber auch die Musik selbst spielt natürlich eine wichtige Rolle bei der Auswahl. Manchmal fällt es uns im OK ziemlich schwer, einen Entscheid zu fällen.

Jedes Jahr kommen bis zu 1000 Besucher. Was ist speziell an der Guggenacht?

Aus eigener Sicht ist es spannend, andere Guggen spielen zu hören, ihre Energie auf der Bühne mitzuerleben. Jede Gugge bringt ihre Fans mit, jeder Besucher hat seinen eigenen Favoriten – so hat es an der Guggenacht für jeden etwas dabei.


Hinweis: Das «Warm Up» beginnt am Freitag, 16.30 Uhr, die Guggenacht am Samstag, ab 19 Uhr. Infos auf: www.guggenacht.ch

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