FC St.Gallen
«Ohne Rasenheizung wäre es schwierig geworden»: Der FC St.Gallen hat die Schneemengen gemeistert, jetzt wartet der FC Vaduz

Der Schnee hat den FC St.Gallen bereits vor dem ersten Pflichtspiel des Jahres am Mittwochabend gegen den FC Vaduz vor besondere Herausforderungen gestellt. Mittlerweile ist der Platz – auch dank der Nachwuchsabteilung der Espen – wieder grün und dem Gastspiel der Liechtensteiner im Kybunpark steht nichts mehr im Weg.

Interview: Luca Ghiselli
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Seit Eröffnung des Kybunparks 2008 lag in der Stadt St.Gallen nie so viel Schnee wie jetzt. Bereits Anfang Januar mussten sich die Espen den Platz vor dem Training freischaufeln.

Seit Eröffnung des Kybunparks 2008 lag in der Stadt St.Gallen nie so viel Schnee wie jetzt. Bereits Anfang Januar mussten sich die Espen den Platz vor dem Training freischaufeln.

Bild: Claudio Thoma / freshfocus (5. Januar 2021)

Wie zuversichtlich sind Sie, dass am Mittwochabend gegen den FC Vaduz gespielt werden kann?

David Gadze: Wir sind sicher, dass wir spielen können. Die Partie findet definitiv statt.

David Gadze, Leiter Medien und Kommunikation FC St.Gallen.

David Gadze, Leiter Medien und Kommunikation FC St.Gallen.

Bild: Hanspeter Schiess

Wieviel Schnee liegt denn derzeit auf dem Rasen im Kybunpark?

Seit heute Nachmittag liegt zum Glück kein Schnee mehr. Als wir am Montag mit den Räumarbeiten begonnen haben, waren es knapp 30 Zentimeter. Am Wochenende wohl noch mehr.

Haben die Spieler der ersten Mannschaft wieder selbst zur Schneeschaufel gegriffen?

Nein, wir konnten aber auf die Unterstützung unserer Nachwuchsmannschaften zählen. Auch andere Mitarbeiter des FC St.Gallen standen im Einsatz. Insgesamt haben 60 Personen geholfen, die Spielunterlage vom Schnee zu befreien. Aufgrund der Schutzmassnahmen konnten wir leider nicht auf die Unterstützung unserer Fans zählen. Also haben wir uns in Gruppen aufgeteilt.

Kam Ihnen entgegen, dass das Spiel coronabedingt vor leeren Rängen ausgetragen werden muss?

Nein. Auf den Tribünen lag ohnehin nur wenig Schnee.

Die Rasenheizung dürfte das Pfaden aber erleichtert haben.

Alles wieder grün im Kybunpark.

Alles wieder grün im Kybunpark.

Bild: PD

Auf jeden Fall. Ohne Rasenheizung wäre es schwierig geworden. Einerseits führt sie dazu, dass die Oberfläche weniger schnell gefriert. Andererseits lässt der warme Boden den Schnee auch schneller schmelzen. Eine Rasenheizung kann zwar nicht verhindern, dass der Rasen gefriert oder dass Schnee liegen bleibt. Sie erleichtert die Räumarbeiten aber massiv.

Der FC St.Gallen und Schnee, das weckt Erinnerungen. Zum Beispiel an Eric Hasslis denkwürdiges Debut im Espenmoos beim Heimsieg gegen Basel im Februar 2005.

Daran erinnert sich wohl jeder FCSG-Fan! Oder das Heimspiel gegen den FC Thun im Oktober 2012. Thun reklamierte einen Penalty, im Gegenzug schossen wir den Siegestreffer zum 1:0.

Im Oktober 2012 begann es während des Heimspiels gegen den FC Thun im Kybunpark heftig zu schneien. Das Spiel wurde kurzzeitig unterbrochen, damit die Linien freigeräumt werden konnten. Der FC St.Gallen besiegte die Berner Oberländer mit 1:0, Marco Mathys erzielte in der 12. Minute den einzigen Treffer der Partie.

Im Oktober 2012 begann es während des Heimspiels gegen den FC Thun im Kybunpark heftig zu schneien. Das Spiel wurde kurzzeitig unterbrochen, damit die Linien freigeräumt werden konnten. Der FC St.Gallen besiegte die Berner Oberländer mit 1:0, Marco Mathys erzielte in der 12. Minute den einzigen Treffer der Partie.

Bild: Urs Jaudas (28. Oktober 2012)