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Nur Pflanzen genügen nicht mehr - Bauarbeiten für neuen Vortragsraum im Botanischen Garten starten

Mit einem neuen Vortragsraum will der Botanische Garten Publikum anlocken.
Marlen Hämmerli
Der neue Vortragsraum neben dem Tropenhaus wird Plaz für 60 Personen bieten. (Visualisierung: PD)

Der neue Vortragsraum neben dem Tropenhaus wird Plaz für 60 Personen bieten. (Visualisierung: PD)

Nun da es im Botanischen Garten ruhiger wird, starten die Bauarbeiten für den neuen Vortragsraum. Als erstes werden die drei alten, baufälligen Anzuchtshäuser abgerissen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Der neue Vortragsraum wird mit acht auf 18 Meter doppelt so gross wie der alte, umfasst zusätzlich ein Foyer und soll 60 Personen Platz bieten. Die Eröffnung ist für den 7. Juni 2020 geplant und wird im Rahmen des Jubiläumsfests «75 Jahre Botanischer Garten» stattfinden.

«Da die Elemente vorproduziert und vor Ort nur noch aufgebaut werden müssen, ist die Bauzeit relativ kurz», sagt Hanspeter Schumacher, Leiter des Botanischen Gartens, zum Fahrplan.

250 Veranstaltungen pro Jahr

Der neue Vortragsraum ist nötig, weil der alte baufällig, schlecht belüftet und klein ist. Auch die Nachfrage nach Veranstaltungen hat zugenommen. Inzwischen finden pro Jahr rund 250 Anlässe statt. «Als ich 1986 anfing, veranstalteten wir jährlich 50 Führungen. Kurse gab es nicht», sagt Schumacher. Der Garten alleine genügt gemäss Mitteilung nicht mehr, um Publikum anzulocken.

Bis zur Eröffnung wird der alte Vortragsraum weiterhin genutzt, danach wird er abgerissen. Die Bauarbeiten erfolgen gemäss Mitteilung grösstenteils mit Hilfe eines Krans, der ausserhalb des Gartens stationiert wird. Trotzdem sind Beeinträchtigungen durch die Baustelle neben dem Tropenhaus unvermeidlich. Schumacher erwähnt Baustellenverkehr und Lärm. Die Zugänge blieben aber gewährleistet.

Der Botanische Garten von oben: Der Standort des neuen Vortragsraum ist rot umrandet. Im Luftbild gut zu erkennen ist links das Dreieck des Alpinariums, rechts die Orangerie mit Büroanbau und links neben dem Standort des Vortragsraums das Tropenhaus. Am linken Bildrand befindet sich die Brauer-, am oberen Bildrand die Stephanshornstrasse. (Bild: Urs Bucher - 26. Juli 2019)Der Botanische Garten von oben: Der Standort des neuen Vortragsraum ist rot umrandet. Im Luftbild gut zu erkennen ist links das Dreieck des Alpinariums, rechts die Orangerie mit Büroanbau und links neben dem Standort des Vortragsraums das Tropenhaus. Am linken Bildrand befindet sich die Brauer-, am oberen Bildrand die Stephanshornstrasse. (Bild: Urs Bucher - 26. Juli 2019)
Hinter dieser Hecke entsteht nach dem Abbruch dreier alter Gewächshäuser der neue Vortragsraum des Botanischen Gartens. (Bild: Reto Voneschen - 12. September 2018)Hinter dieser Hecke entsteht nach dem Abbruch dreier alter Gewächshäuser der neue Vortragsraum des Botanischen Gartens. (Bild: Reto Voneschen - 12. September 2018)
So soll sich schon im nächsten Sommer der neue Vortragsraum neben dem Tropenhaus präsentieren. Auf dem Dach und an den Fassaden soll es grünen und blühen. (Illustration: Stadt St.Gallen)So soll sich schon im nächsten Sommer der neue Vortragsraum neben dem Tropenhaus präsentieren. Auf dem Dach und an den Fassaden soll es grünen und blühen. (Illustration: Stadt St.Gallen)
Im Inneren des neuen Vortragsraums: Der Holzkubus überzeugt durch seine filigrane Konstruktion und viel Licht, das durch grosse Fenster fällt. (Illustration: Stadt St.Gallen)Im Inneren des neuen Vortragsraums: Der Holzkubus überzeugt durch seine filigrane Konstruktion und viel Licht, das durch grosse Fenster fällt. (Illustration: Stadt St.Gallen)
4 Bilder

Ein Vortragsraum für den Botanischen Garten St.Gallen: Baubeginn ist kommenden Montag

St.Galler Architekt hat Vortragsraum entworfen

Den Vortragsraum entworfen hat der St.Galler Architekt Tom Munz. Der Vorschlag sieht einen schlichten eingeschossigen Holzbau mit grossen Fenstern vor. Dach und Fassade sollen begrünt werden. Dank beweglicher Ausstattung kann der Raum vielseitig genutzt werden.

Die Stadt bezahlt an das Projekt 500'000 Franken. Das entspricht rund 60 Prozent der Gesamtkosten. Die restlichen 40 Prozent bringt der Förderverein des Botanischen Gartens auf, teils aus eigenen Mitteln, teils aus Beiträgen von Stiftungen und anderen Institutionen.

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