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Noch will niemand Rheinecks Stadtpräsident werden

Nicht nur Rorschach wählt am 19. Mai einen neuen Stadtpräsidenten, auch Rheineck sucht einen Nachfolger für Hans Pfäffli. Erst schaut das Städtli aber auf Amriswil.
Jolanda Riedener
In einem halben Jahr wird darüber abgestimmt, wer als Nachfolger von Hans Pfäffli ins Rathaus einziehen wird. (Bild: Jolanda Riedener)

In einem halben Jahr wird darüber abgestimmt, wer als Nachfolger von Hans Pfäffli ins Rathaus einziehen wird. (Bild: Jolanda Riedener)

Noch ein Jahr bleibt Rheinecks Stadtpräsident Hans Pfäffli (FDP) im Amt. Das hat er im Juni dieses Jahres bekannt gegeben. Bis und mit Oktober 2019 wird Pfäffli noch Stadtpräsident sein. Dann ist er 63 Jahre alt. Danach wolle er Platz für junge Kräfte machen, obwohl die Amtsdauer eigentlich noch ein weiteres Jahr dauern würde. Seit 21 Jahren ist Pfäffli im Vollamt als Stadtpräsident.

Der Termin für die Stadtpräsidentenwahl steht noch nicht fest, sollte aber in den kommenden Wochen fixiert werden, heisst es auf Anfrage bei der Stadt Rheineck. Mit hoher Wahrscheinlichkeit falle der Wahltermin für den ersten Wahlgang aber auf den 19. Mai 2019. Zeitgleich wählen die Rorschacher eine Nachfolge für Thomas Müller. Welche möglichen Kandidaten ergeben sich fürs Stadtpräsidium Rheineck? Ein potenzieller Nachfolger wäre Gabriel Macedo, sollte er nicht Stadtpräsident in Amriswil werden. Am 25. November dieses Jahres findet der erste Wahlgang in Amriswil statt. Sollte es einen zweiten geben, findet dieser am 10. Februar statt.

Stadtschreiber schliesst Kandidatur nicht aus

Gabriel Macedo ist seit 2012 als Stadtschreiber in Rheineck tätig. Nach wie vor gefalle es ihm hier und er fühle sich wohl im Städtli. Die Kandidatur in Amriswil habe sich eher spontan Anfang dieses Jahres ergeben. «Für mich war immer klar: Sollte es in Amriswil nicht reichen, bleibe ich sehr gerne in Rheineck», sagt Macedo. Als Nachfolger von Hans Päffli anzutreten, wolle er nicht ausschliessen. Dennoch konzentriere er sich nun in erster Linie auf die Kandidatur in Amriswil.

Parteien sind auf der Suche

Für Stadträtin Katharina Linsi (SP) hängt die Nachfolge von Pfäffli mit der Wahl von Macedo zusammen. Denn sollte er nicht nach Amriswil wechseln, wäre er ein Kandidat mit intakten Chancen. Sie selbst ist auch schon angefragt worden, stellt aber klar: «Ich kann mir das Amt als Stadtpräsidentin nicht vorstellen.» Zwar sei sie gerne als Stadträtin in Rheineck tätig. Ihr Job als Geschäftsstellenleiterin von Palliative Ostschweiz gefalle ihr aber sehr. In den eigenen Reihen sehe sie zum jetzigen Zeitpunkt niemanden: «Wenn, dann wäre eine Kandidatin oder ein Kandidat von ausserhalb vorstellbar.»

Auch die SVP hat sich bereits mit einer Nachfolge für Hans Pfäffli befasst. «In der Ortspartei lässt sich kein Kandidat finden», sagt der hiesige SVP-Präsident Harry Büchel. Deshalb sei man nun in der ganzen Region auf der Suche nach einer Person, die sich für «dieses spannende Amt» interessiere. Sollte die SVP keinen eigenen Kandidaten stellen, werde sie sich hinter einen bürgerlichen Kandidaten stellen: entweder der FDP oder der CVP, mit Präferenz in dieser Reihenfolge, so Büchel.

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