Ersatzwahlen Gemeinderat: Noch kein Wahlsieger in Untereggen

Bei der Gemeinderatsersatzwahl hat am Sonntag in Untereggen niemand der zwei Kandidatinnen und zwei Kandidaten das absolute Mehr erreicht.

Rudolf Hirtl
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Die Gemeinde Untereggen hat eine Vakanz im Gemeinderat zu besetzen. (Bild: Michel Canonica, März 2017)

Die Gemeinde Untereggen hat eine Vakanz im Gemeinderat zu besetzen. (Bild: Michel Canonica, März 2017)

In Untereggen sind am Wahlsonntag 460 Frauen und Männer an die Urne gegangen, um einen vakanten Gemeinderatssitz wieder zu besetzen. Das sind 57,9 Prozent der total 777 Stimmberechtigten. Bei 450 gültigen Wahlzetteln betrug das absolute Mehr 226 Stimmen. Erreicht hat es von den vier Kandidatinnen und Kandidaten niemand. Am nächsten dran ist Nadja Hochreutener mit 150 Stimmen. Nur knapp dahinter folgt Simon Riedener mit 130. Einen Respektabstand weisst Nicole Schöllhorn-Schilling mit 105 Stimmen auf, während Rudolf Broger (54) das klare Schlusslicht bildet.

Nadja Hochreutener freut sich über ihr gutes Resultat, räumt aber auch ein, etwas mehr Stimmen erwartet zu haben. Das Rennen um den vakanten Sitz bleibe zweifellos spannend, dies würde das verhältnismässig enge Resultat zeigen. «Ich werde auf jeden Fall beim zweiten Wahlgang nochmals antreten», bekräftigt sie.

Ein Zweikampf ist am 17. November bereits sicher

Als «sehr erfreulich taxiert Simon Riedener sein Resultat. «Ich habe vor der Wahl gesagt, wenn ich unter den ersten zwei Plätzen bin, dann trete ich nochmals an. Und so ist es nun ja auch gekommen.»

«Ich habe über 100 Stimmen erhalten, das ist eine schöne Sache», sagt Nicole Schöllhorn-Schilling. Sie werde nun erst mal darüber schlafen und heute Montag entscheiden, ob sie beim zweiten Wahlgang antreten werde. Er habe nichts erwartet, demnach könne er auch nicht enttäuscht sein, sagt Rudolf Broger nüchtern. Nochmals antreten werde er sicher nicht.

Nötig geworden ist die Ersatzwahl in Untereggen, weil Gemeinderat André Habermacher das Schulpräsidium von Petra Gächter-Pfändler übernimmt. Da keine Kandidatin und kein Kandidat das absolute Mehr erreicht haben, findet am Sonntag, 17. November, ein zweiter Wahlgang statt. Wahlvorschläge müssen bis spätestens am Donnerstag, 24. Oktober, 17 Uhr, bei der Gemeinderatskanzlei eingegangen sein.