Kommentar

Auch am Alten Rhein nicht einseitig büssen

E-Bikes haben die Situation im Bisenwäldli zwischen Thal und Rheineck verschärft. Nicht nur Hundehalter sollen auf andere Rücksicht nehmen, auch Velofahrer sind angesprochen.

Rudolf Hirtl
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Rudolf Hirtl, Redaktionsleiter Rorschach.

Rudolf Hirtl, Redaktionsleiter Rorschach.

In der Region Rorschach lebt es sich gut. Rundum gibt es zahlreiche attraktive Naherholungsgebiete. Beispielsweise entlang des Alten Rheins. Von der Mündung am See bis Rheineck und noch weiter lockt eine faszinierende Flusslandschaft.

Spaziergänger, Jogger, und Velofahrer nutzen das Angebot. Am Strandweg kann es da schon mal eng werden. Das hindert ehrgeizige Velofahrer aber nicht daran, in einem Höllentempo vorbeizurauschen; auch an Familien mit Kinderwagen. Kleinkinder hier frei laufen zu lassen, daran ist schon gar nicht zu denken. Das Aufkommen der E-Bikes hat die Situation noch verschärft.

Hundehalter, die ihre Vierbeiner in diesem Naturschutzgebiet nicht an die Leine nehmen, werden gebüsst. Gut so. Mindesten so gefährlich wie streunende Hunde sind aber rücksichtslose Velofahrer. Bussen wären auch hier gelegentlich angebracht. Noch besser wäre es, auch mal die Bremse am Lenker zu benutzen, und das Hirn gleich dazu.