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«New Orleans meets St.Gallen»: Die St.Galler Altstadt swingt wieder und trotzt dem Regen

Rund 25'000 Musikfans hat das 32. «New Orleans meets St.Gallen»-Festival am Dienstag in die Gassen der Altstadt gelockt. Bei wechselhaftem Wetter war die Stimmung ausgelassen und friedlich: Scharenweise wippte das Publikum zu Dixieland und Blues.
Daniel Wirth
35 Bilder

Die schönsten Bilder des Festivals New Orleans in St.Gallen

Alles fing so gut an am späten Nachmittag, als sich die Musiker zur traditionellen Parade durch die Altstadt aufmachten: Der Duft von Curry und Öl, in dem Frühlingsrollen frittiert wurden, schwängerte die heisse Luft, die von einem Lüftchen aufgefrischt wurde. Das Bier floss ohne Unterbruch aus dem Zapfhahn – doch am Himmel hingen bedrohlich dicke, dunkle Wolken und es stellte sich die Frage: Ist Petrus aus den Südstaaten wohlgesinnt oder lässt er es bald mississippimässig schütten?

«Das Wetter ist das A und O»

Weder noch. Kurz nachdem die Bands auf den vier Bühnen in der Neugasse, beim Waaghaus, in der Marktgasse und auf dem Grüningerplatz mit dem Spielen begannen, fing es leicht an zu regnen. Die Freunde von Dixieland und Blues liessen sich deswegen die Stimmung nicht kaputtmachen. Sie rückten näher zusammen, bewegten sich den Hausmauern entlang, stellten den Jackenkragen hoch, öffneten ihre Schirme und tanzten unentwegt zum Sound aus den US-Südstaaten, die am Dienstagabend St.Gallen bereits zum 32. Mal begegneten.

Gegen 21 Uhr öffneten die Himmelsschleusen dann ganz: Zeitweise regnete es heftig, zum Glück für die Musikfans kühlte es nicht stark ab. Dennoch: Das Wetter lud am späteren Abend nicht mehr zum Tanzen ein. Wie hatte Bruno Bischof, Präsident des Organisationskomitees, zu Beginn des Festivals noch gesagt: «Das Wetter ist das A und O.» Er, der ein Mann der ersten Stunde des «New Orleans meets St.Gallen» ist , sagte das mit der Gelassenheit, die Eventmanager brauchen, die wissen: Kein Mensch kann das Wetter beeinflussen.

Ein Happening in den Gassen der St.Galler Altstadt

Die Klarinetten, Posaunen und Trompeten verstummten trotz des Regens nicht. Das Bier war im Zweikampf mit dem Regen bei der Fliessgeschwindigkeit zeitweise im Rückstand – doch wer früh in der Altstadt war, der liess sich vom Regen nicht vertreiben. Zu gut war der Sound, zu schön hatte der Abend begonnen, als dass er früh zu Ende gehen durfte.

Das «New Orleans», wie das Festival von den Ostschweizern abgekürzt wird, war am Dienstagabend so, wie es schon immer war: ein Happening in den Gassen der St.Galler Altstadt, ein Ort der Begegnung, des Wiedersehens, des Fröhlichseins.

Bruno Bischof schätzte gegen 21 Uhr, dass rund 25'000 Musikfans gekommen waren. Jung und Alt, Paare und viele Familien. Das «New Orleans meets St.Gallen»-Festival ist vielen lieb, auch wenn es zwischendurch ins «Schüga» regnet.

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