Neulinge

Diese sieben Frauen und vier Männer sitzen neu im St.Galler Stadtparlament

Zu Beginn der Legislatur 2021–2024 nehmen elf neue Stadtparlamentarierinnen und Stadtparlamentarier Einsitz in die städtische Legislative. Vor allem links der Mitte gibt es zahlreiche neue Gesichter. Erstmals sind vier Jungparteien vertreten.

Luca Ghiselli
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Die Neuen im St.Galler Stadtparlament (von oben nach unten, von links nach rechts): Konstantin Hälg (Jungfreisinnige), Cristina Bitschnau-Kappeler (SP), Cornelia Federer (Grüne), Chompel Balok (SP), Rebekka Schmid (Junge Grüne), Daniel Bosshard (Grüne), Esther Granitzer (SVP), Eva Lemmenmeier (SP), Melanie Diem (GLP), Yves Betschart (Junge GLP), Magdalena Fässler (GLP).

Die Neuen im St.Galler Stadtparlament (von oben nach unten, von links nach rechts): Konstantin Hälg (Jungfreisinnige), Cristina Bitschnau-Kappeler (SP), Cornelia Federer (Grüne), Chompel Balok (SP), Rebekka Schmid (Junge Grüne), Daniel Bosshard (Grüne), Esther Granitzer (SVP), Eva Lemmenmeier (SP), Melanie Diem (GLP), Yves Betschart (Junge GLP), Magdalena Fässler (GLP).

Bilder: PD

Die Stadtwahlen im September haben dem St.Galler Stadtparlament elf neue Gesichter beschert. Und das, obwohl eigentlich zwölf neue Parlamentarierinnen und Parlamentarier gewählt wurden. Weil Mathias Gabathuler (FDP) aber den Sprung in die Stadtregierung schaffte und die zuvor abgewählte Elisabeth Zwicky-Mosimann wieder nachgerückt ist, werden an der ersten Parlamentssitzung der neuen Legislatur am Dienstag nur elf Neue in der Olma-Halle 2.0 Platz nehmen.

Das Parlament wird mit der Frischzellenkur der vergangenen Wahlen jünger und weiblicher. Mit dem Einzug von Konstantin Hälg (Jungfreisinnige) und Yves Betschart (Junge GLP) haben neben Juso und Jungen Grünen erstmals vier Jungparteien mindestens einen Sitz in der städtischen Legislative.

Apropos Junge Grüne: Auch bei ihnen gibt es ein neues Gesicht: Die 23-jährige Bäcker-Konditorin Rebekka Schmid hat im Herbst den Sitz von Regula Gschwend verteidigt, die auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte. Die Fraktion der Grünen/Jungen Grünen, die mit Andreas Hobi auch einen neuen Chef erhält, hat wie die SP/Juso/PFG- und die GLP-Fraktion die meisten neuen Mitglieder erhalten: Neben Schmid nehmen neu auch der Umweltwissenschaftler und Präsident der Kantonalpartei Daniel Bosshard sowie die Pflegefachfrau und Homöopathin Cornelia Federer in der Fraktion der Grünen und Jungen Grünen Einsitz.

Die Grünliberalen können dank dem Stimmenzuwachs im Herbst neben dem Einzug ihrer Jungpartei zwei weitere Fraktionsmitglieder verzeichnen: Die Gastronomin und Projektentwicklerin Melanie Diem und die Kriminalpolizistin Magdalena Fässler.

Auch in der SP/Juso/PFG-Fraktion gibt es drei neue Gesichter: Chompel Balok, stellvertretender Generalsekretär des kantonalen Departement des Innern, Ärztin Eva Lemmenmeier und VCS-Generalsekretärin Cristina Bitschnau-Kappeler gehören neu zum linken Flügel des Stadtparlaments.

Weniger Neulinge gibt es auf bürgerlicher Seite: Neben dem Jungfreisinnigen Hälg ist die Komplementärmedizinerin Esther Granitzer (SVP) die einzige neue bürgerliche Stadtparlamentarierin.