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Spatenstich in Berg SG: Neues Schulhaus nimmt Form an

In Berg hat am Mittwoch die Erweiterung der Primarschule mit dem offiziellen Spatenstich begonnen. Das «Generationenprojekt» soll den erwarteten Bevölkerungswachstum der kommenden Jahre auffangen.
Marco Cappellari
Gemeindepräsident Sandro Parissenti und Anneliese Leitner, Präsidentin des Schulrates, am offiziellen Spatenstich. (Bild: Michel Canonica)

Gemeindepräsident Sandro Parissenti und Anneliese Leitner, Präsidentin des Schulrates, am offiziellen Spatenstich. (Bild: Michel Canonica)

«Endlich geht es los», so der Grundtenor in der Gemeinde Berg. Mit dem Spatenstich für die Erweiterung und Teilsanierung der Primarschule beginnt für eine sechsjährige Geschichte das letzte Kapitel. «Die Freude in der Gemeinde und in der Baukommission ist wirklich gross», sagt Gemeindepräsident Sandro Parissenti.

Seit Mittwochmorgen steht der Kran, die Baustelle ist vorbereitet und bereits seit dem 2. Juli ist das Schulhaus gesperrt, weswegen die Schüler in der letzten Woche vor den Sommerferien eine Sonderwoche durchführten. Am Spatenstich hat die Gemeinde die Bevölkerung über den Beginn der Arbeiten und den aktuellen Stand informiert. So waren im Vorfeld etwa Fragen zur Gewährleistung der Sicherheit für die Schulkinder aufgekommen. Zum vorgestellten Sicherheitskonzept gehören die zeitliche und räumliche Trennung der Bauarbeiten. Die entsprechenden Sicherheitsabsperrungen stehen bereits.

Schulbetrieb soll aufrechterhalten werden

Während der Ferien soll die Arbeit nun so weit wie möglich fortschreiten, damit zu Schulbeginn der Betrieb normal starten kann. Der Schulbetrieb soll während der ganzen Bauzeit normal aufrechterhalten werden. «Wir konzentrieren die aufwendigen und lauten Arbeiten jeweils auf die Ferienzeit, damit die Kinder kein Unterrichtsprovisorium benötigen», sagt Parissenti. Nach den Sommerferien gehen die Arbeiten im Aussenbereich weiter. Dazu gehören etwa der Aushub für den Anbau und das Errichten der Sockelplatte für den Kindergarten. Die zwei Kindergärten, die momentan im Dorf verteilt sind, werden ins neue Schulhaus integriert. «In den Herbstferien erfolgt voraussichtlich der Durchbruch zur Turnhalle», sagt Parissenti. Das Gesamtprojekt soll im Herbst 2019 abgeschlossen sein.

Seit 2012 in der Planung

So soll das neue Schulhaus im Herbst 2019 aussehen. (Bild: Plan B Architekten)

So soll das neue Schulhaus im Herbst 2019 aussehen. (Bild: Plan B Architekten)

Die Schulhaus-Erweiterung der rund 40 Jahre alten Schule beschäftigt die Gemeinde seit 2012. Damals hatte die Bevölkerung einem Projektierungskredit zugestimmt. 2014 befürworteten die Stimmbürger einen Baukredit von 4,5 Millionen Franken. Kurz darauf wurde bekannt, dass geplante Grossüberbauungen viele Familien nach Berg locken könnten, worauf das Projekt dem erwarteten Bevölkerungswachstum angepasst werden musste. Der höhere Baukredit von 6,5 Millionen Franken wurde 2016 mit 54 Prozent der Stimmen abgelehnt. Der Grund war laut einer damaligen Bevölkerungsumfrage mangelndes Vertrauen und eine zurückhaltende Informationspolitik der Behörden. Unter dem neuen Gemeindepräsidenten Sandro Parissenti stimmte die Bevölkerung dem Baukredit von 6,4 Millionen Franken am 21. Mai letzten Jahres schliesslich zu.

Ein Generationenprojekt für die kleinste Gemeinde

Angesichts der Vorgeschichte ist die Freude über den Baubeginn verständlich. Das Generationenprojekt, wie es Parissenti nennt, ist für die mit 858 Einwohnern kleinste Gemeinde der Region ein wichtiger Meilenstein. Dafür war sie auch bereit, eine Steuerfusserhöhung von acht Prozentpunkten zu akzeptieren. Mit der Erweiterung sollte der erwartete Bevölkerungswachstum nun zu stemmen sein. «Wir sind bereit für die Schülerinnen und Schüler, die mit den neuen Überbauungen in den nächsten Jahren nach Berg kommen werden», sagt Parissenti. Auch weiterer Zuwachs, etwa durch die kontinuierliche Verjüngung in den Quartieren, könne vom neuen Schulhaus aufgefangen werden.

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