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Kommentar

Neues Projekt für die Villa Wiesental: Der erste Schritt zu einem Happy End

HRS und die städtische Pensionskasse haben Baupläne für das Areal der Villa Wiesental. Das schützenswerte Jugendstilgebäude soll dabei erhalten und saniert werden. Das Projekt könnte nach Meinung von «Tagblatt»-Stadtredaktor Reto Voneschen tatsächlich Bewegung in die völlig verfahrene Situation bringen.
Reto Voneschen
«Tagblatt»-Stadtredaktor Reto Voneschen. (Bild: Ralph Ribi - 22. Oktober 2018)

«Tagblatt»-Stadtredaktor Reto Voneschen. (Bild: Ralph Ribi - 22. Oktober 2018)

Endlich! Auf dem Areal der Villa Wiesental bewegt sich wieder etwas. Aber nicht nur das: Auch die Vorzeichen, dass eine endlose Baugeschichte zu einem Happy End kommt, stehen nach der Präsentation der neuen Baupläne so gut wie lange nicht mehr.

Im Gegensatz zu den früheren Anläufen steht jetzt der Erhalt der Jugendstilvilla im Zentrum. Der Neubau in ihrem Garten versucht gar nicht erst, die Villa Wiesental architektonisch zu überbieten oder sie in sein Anhängsel zu verwandeln. Er nimmt sich zurück – soweit das bei einer Höhe von knapp 29 Metern überhaupt möglich ist. Es gelingt ihm dabei, sich als weiterer Zweckbau gut ins Umfeld einzugliedern. Auch für die Achse zwischen Lokremise und Reithalle ist der schmale Neubau interessant: Die Verbindung von St.Leonhard- und Lagerstrasse bleibt nicht nur erhalten, sie wird sogar intensiviert.

Direkt von vorne wird die alte Villa künftig natürlich im Schatten des neuen Bürohauses stehen. Das ist der Preis, den man dafür bezahlen muss, dass das Jugendstilgebäude erhalten bleibt. Natürlich wäre es schön, wenn dieses samt dem heute noch bestehenden Rest des ehemaligen Gartens erhalten werden könnte. Dafür bräuchte es aber einen Mäzen, der bereit wäre, für eine kleine Zahl Büros oder einen Wohnsitz an nicht wirklich idealer Lage sehr viel Geld in die Hand zu nehmen.

Da ein solcher Krösus nicht in Sicht ist, ist der Neubau hinter der Villa wohl ein unumgänglicher Kompromiss, um den Erhalt des historischen Hauses zu finanzieren. In Kombination mit der städtischen Pensionskasse als lokal verankertem, solidem Investor könnte das vorliegende Projekt genau der Kompromiss sein, um die endlose Geschichte der Villa Wiesental zu einem guten Ende zu bringen.

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