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Zwischennutzung soll den Bahnhof St.Fiden beleben

Bis das Gebiet rund den Bahnhof St.Fiden bebaut wird, dauert es noch mehrere Jahre. Bis dahin soll eine Zwischennutzung das Areal beleben. Vorerst ist sie auf fünf Jahre ausgelegt.
David Gadze
Blumen statt Autos: Der Streifen nördlich des Bahnhofs St.Fiden, zwischen der Bachstrasse (links) und den Gleisen, soll neu genutzt werden. (Bild: Ralph Ribi/10. April 2017)

Blumen statt Autos: Der Streifen nördlich des Bahnhofs St.Fiden, zwischen der Bachstrasse (links) und den Gleisen, soll neu genutzt werden.
(Bild: Ralph Ribi/10. April 2017)

Rund um den Bahnhof St.Fiden soll dereinst ein neuer Stadtteil entstehen. Nachdem die Stadt St.Gallen Ende 2017 eine Zukunftsvision präsentiert hatte, wird derzeit die Frage einer Überdachung des Areals mit verschiedenen Interessengruppen diskutiert. Bis dieses bebaut wird, dauert es aber noch einige Jahre.

Bis dahin soll das Gebiet jedoch nicht unbelebt bleiben: Auf der rund 20000 Quadratmeter grossen Brache zwischen der Bachstrasse und den Gleisen, welche die Stadt 2012 für knapp 15 Millionen Franken von den SBB gekauft hat, ist ab kommendem Frühling eine Zwischennutzung geplant. Das hat die Stadt am Mittwoch mitgeteilt.

Ein Begegnungsort für Alt und Jung

Der Quartierverein Nordost-Heiligkreuz habe ein Grobkonzept vom St.Galler Planungsbüro GSI Architekten erarbeiten lassen und das Gespräch mit der Stadt St.Gallen gesucht, heisst es im Communiqué. Diese begrüsse eine Zwischennutzung und wolle diese ermöglichen. Entstehen soll «ein Aussenraum als Begegnungsort für Alt und Jung, bei dem sich Stadtnatur und Quartiertreffpunkt verbinden».

Spruchreif sei noch nichts, sagt Stadträtin Maria Pappa.

«Wir haben erst grünes Licht gegeben für die Nutzung des Gebietes.»

Nun sei es an den Initianten, konkrete Projekte zu entwickeln und die Kosten zu definieren. Die Stadt werde sich an der Realisierung beteiligen, sei das in finanzieller Form oder mit Arbeitsleistungen, versichert die Baudirektorin.

Die Asphaltfläche in eine Blumenwiese verwandeln

Das Konzept sehe eine Grünfläche mit Pflanzen, Sträuchern und Bäumen vor, die vielfältig genutzt werden könne, sagt Mathias Inhelder, Vorstandsmitglied des Quartiervereins Nordost-Heiligkreuz und einer der Geschäftsleiter von GSI Architekten.

«Wir wollen die Asphaltfläche in eine Blumenwiese verwandeln und für das Quartier einen attraktiven Aussenraum schaffen.»

Was auf dieser Grünfläche stattfinden soll, werde in den kommenden Wochen mit verschiedenen Interessengruppen ausgelotet – auch mit der Regio Appenzell AR-St. Gallen-Bodensee, die das Konzept mitentwickelt hat. Private und Unternehmen könnten für die Laufzeit von fünf Jahren eine Parzelle mieten, etwa für Märkte, Streetfood-Festivals, ein Open-Air-Kino, Quartieranlässe oder als privaten Rückzugsort.

Bereits geplant sind laut Inhelder ein Wasserspielplatz für Kinder, ein Pump Track und ein «überraschendes Gastronomiekonzept». Auch das Kulturlokal Rümpeltum wird sich nach der Zwischennutzung beim Platztor dort niederlassen. Bezüglich der Ideen macht die Stadt praktisch keine Vorgaben. Feste Aufbauten soll es jedoch nicht geben.

Die Initianten suchen aber nicht nur Ideen, sondern auch Geld. Denn die Realisierung der Ideen ist abhängig von der Finanzierung. Diese soll bis im Herbst ebenfalls gesichert sein, auch dank Crowdfunding.

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