Neues Fitnessstudio in Rorschach: DJ-Sound lässt Muskeln wachsen

Rorschach bekommt ein neues Fitnesscenter. Das Konzept ist aussergewöhnlich. Angst vor der Konkurrenz haben die drei Betreiber nicht.

Ines Biedenkapp
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Die Köpfe hinter dem neuen Konzept: Aaron Seck (v.l.), Salvatore Zafarana und Bruno Ferreira.

Die Köpfe hinter dem neuen Konzept: Aaron Seck (v.l.), Salvatore Zafarana und Bruno Ferreira.

Bild: Ines Biedenkapp

Noch sind die Scheiben abgeklebt. Neugierig versuchen dennoch einige Passanten, einen Blick vom Inneren zu erhaschen. Das Logo an der Tür verrät jedoch, dass im Haus Negropont an der Reitbahnstrasse in Rorschach bald wieder ein Fitnessstudio eröffnet wird.

«Am Sonntag, 2. Februar wird es losgehen», sagt Salvatore Zafarana. Er ist einer der drei Mitinhaber von Rocky’s Gym. Neben ihm gehören Bruno Ferreira und Aaron Seck zu den Gründern des Studios. Per Zufall sind sie auf Rorschach gekommen. Die Idee ein eigenes Fitness zu eröffnen, reift jedoch seit langem in den Dreien, denn bei ihnen gehört Fitness seit Jahren zum Hobby. Als Salvatore Zafarana die Räumlichkeiten in der Reitbahnstrasse entdeckte, war schnell klar, es wird nicht nur bei der Idee bleiben.

«Man muss sich wohlfühlen»

Alle Drei kommen aus der Region um Rorschach. Besonders Salvatore Zafarana ist für seine beiden Rockstar Lounges in Au und St. Gallen bekannt. Bald wird er seine dritte Filiale eröffnen – im Löwengartenquartier in Rorschach.

Doch was hat eine Bar mit Fitness zu tun? «Ich habe gerne mit Leuten zu tun», sagt Zafarana.

«Und egal ob in der Bar oder im Fitness, man muss sich wohlfühlen können.»

Ein Punkt, bei dem sich die Drei einig sind. So haben sie viel Arbeit in die Renovation des ehemaligen City Fitness gesteckt.

Bekannt für ihre Totenköpfe

Im Eingangsbereich gibt es eine Bar. Darüber das Logo von Rocky’s Gym: ein Totenkopf. Denn das Konzept des Fitnessstudios lehnt sich an das seiner beiden Bars an. Diese sind bekannt für ihre Totenköpfe. Dennoch finden sich im Fitness weniger davon. Die Bar und die Sitzgelegenheiten sind in Weiss gehalten. Am Fenster können es sich die Sportler oder auch Besucher in einer Sitzgruppe gemütlich machen und Luft holen. Zafarana sagt:

«Dort wollen wir noch Wasserspiele installieren.»

Die kleinen Säulen mit Wasser stehen schon bereit, sind aber noch nicht angeschlossen.

Die Wände sind zum Teil in Silbrig-Schwarz gestrichen. «Wir haben viel mit LEDs gearbeitet», sagt der 33-Jährige. An der hinteren Wand leuchtet es dezent in einem dunklen Lila, fast Blau. Davor stehen Laufbänder, Fahrräder oder Geräte für den Aufbau von Muskeln. Im hinteren Teil können sich die Sportler stretchen und dehnen. Gegenüber davon ist der Bereich für das Hanteltraining.

Sport und Beauty in Einem

Angst vor der Konkurrenz haben sie nicht. «Ich glaube es liegt daran, mit welcher Einstellung man es selbst angeht», sagt Salvatore Zafarana. Zudem haben sich die Drei etwas anderes für ihr Fitness ausgedacht. So soll ein bis zweimal in der Woche ein DJ während des Trainings am Abend spielen. Wer aber lieber in einer Gruppe trainieren will, kann sich auf ein breites Angebot wie Pilates, Yoga oder Zumba freuen. Hinzu kommt ein Solarium, eine Sauna und die Möglichkeit zur Massage. «Da sind wir wieder beim Wohlfühlen», sagt Zafarana.

Derzeit sind die Drei noch dabei, das Rockstar Beauty zu organisieren. «Damit sollen die Kundinnen und Kunden die Möglichkeit haben, etwa die Zähne zu bleachen oder ihre Nägel machen zu lassen», erklärt Zafarana.

«Denn auch das gehört heutzutage zur Schönheit dazu.»

So will das Fitnessstudio mit der Zeit gehen. Ob dies aber bis Februar organisiert werden kann, ist noch unklar. Dafür gibt es eine Kinderbetreuung für Eltern. Eine Mitgliedschaft bei Rocky’s Gym beginnt ab 449 Franken im Jahr.

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