Neues Aurum Studio in St. Gallen: Hier trainiert man wie ein Astronaut

Im Studio von Aurum an der Neugasse 34 in St. Gallen dreht sich alles um die Muskeln und deren Rolle für die Gesundheit. Das Konzept des isokinetischen Krafttrainings sei weltweit einzigartig, sagt der Gründer.

Siri Würzer
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Das Studio befindet sich im Obergeschoss an der Neugasse 34.

Das Studio befindet sich im Obergeschoss an der Neugasse 34.

Bild: Siri Würzer (28. Oktober 2020)

An der geschäftigen Neugasse 34 in St. Gallen sind Anfang Juni die Spezialisten für Krafttraining von Aurum eingezogen. Es handelt sich dabei, wie der Gründer Julian Massler sagt, aber mehr um eine Gesundheitsdienstleistung als um ein Freizeit- oder Lifestyleangebot. Die Devise ist gezieltes therapeutisches Krafttraining, aufgebaut auf den Forschungsergebnissen zum hochintensiven Krafttraining.

Julian Massler sagt:

Julian Massler, Geschäftsführer Aurum Fit.

Julian Massler, Geschäftsführer Aurum Fit.

Bild: Siri Würzer (28. Oktober 2020)
«Viele denken, dass man für effektives Krafttraining mehrere Stunden in der Woche aufwenden muss. Doch das könnte nicht ferner von der Wahrheit sein.»

Lediglich sechs Minuten müssen pro Woche aufgewendet werden. Dabei werden sechs verschiedene Übungen jeweils für eine Minute mit maximalem Muskeleinsatz ausgeführt. Alles in allem dauert so der Aufenthalt im Studio ungefähr 20 Minuten.

Julian Massler selber hat das hochintensive Krafttraining schon früh kennengelernt. Während seiner Zeit in der deutschen Segel-Nationalmannschaft wurde es von einem seiner Trainer angewendet, um das benötigte Gewicht zu erreichen. Nachdem er das Kader verlassen hatte, studierte er Finanzökonomie und lebte und arbeitete unter anderem in London. Erst vor einigen Jahren, als er in Zürich lebte, fand er wieder zum hochintensiven Krafttraining zurück.

Wollen die Methode an allen Orten in der Schweiz anbieten

Begonnen habe die Dienstleistung eigentlich damit, dass er zusammen mit einem Freund nach dessen Verletzung wieder mit dem hochintensiven Krafttraining angefangen habe, sagt er. Sie hätten beide gemerkt, wie wirkungsvoll und effizient diese Trainingsform eigentlich sei. Sie störten sich aber an den Geräten mit ihren Gewichten und daran, dass die gesamten Daten und Einstellungen umständlich aufgeschrieben und dokumentiert werden mussten.

Mit der Vision, alle diese Prozesse zu vereinen, startete Julian Massler Mitte 2018 mit dem ersten Aurum Studio in Zürich. Weil die ersten Fitnessgeräte nicht optimal auf die Methoden von Aurum abgestimmt waren, arbeiteten sie während dieser Zeit ebenfalls noch an der Entwicklung eigener, auf ihre Methode besser zugeschnittener Geräte. Diese neuen Apparate stehen seit Juni in den Studios. Zu dieser Zeit wurde auch die Filiale in St. Gallen eröffnet. «Wir wollten uns nicht nur auf Metropolen beschränken und zeigen, dass das Aurum-6-Minuten-Training etwas ist, das nicht nur in der Stadt Zürich gefragt ist. Entlang unserer Mission wollen wir allen Orten in der Schweiz die Kraft liefern, das Leben zu geniessen», sagt Massler.

Ein altes Thema neu interpretiert

Massler kombiniert das hochintensive Krafttraining mit dem isokinetischen Wirkungsprinzip und entwickelt daraus eine neue Trainingsmethode. Nach besagtem Prinzip nutzt man die eigene Kraft, um die Muskeln zu ermüden. Es gibt keine Gewichte einzustellen. Aurum vereint «hochintensives Krafttraining mit einer sicheren Technologie, einem persönlichen Trainer und digitaler Fortschrittsmessung», wie Massler sagt. Das Konzept sei weltweit einzigartig. Auf die Frage, woher der Slogan «Trainiere wie ein Astronaut» kommt, antwortet Julian Massler schmunzelnd: «Wir könnten auch in der Schwerelosigkeit Trainings geben, Gewichte brauchen wir keine mehr.»

Die Tatsache, dass man stets vom Trainer betreut und so am Termin alleine im Studio ist, birgt besonders jetzt in der Coronazeit einen grossen Vorteil. Die älteste Kundin im St. Galler Studio sei 90 Jahre alt, wie Massler sagt.

Hinweis: Zur Webseite gelangen Sie hier.

Nur eine Person ist jeweils mit dem Trainer im Studio anwesend.

Nur eine Person ist jeweils mit dem Trainer im Studio anwesend.

Bild: Siri Würzer (28. Oktober 2020)

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