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Neue Zufahrt soll mehr Sicherheit für Unteregger Schüler bringen

In der Gemeinde ist derzeit nicht nur die Zukunft der Schulanlagen Thema, auch die Verkehrssicherheit vor Ort soll besser werden. Eine Verlegung der Zufahrt zum Parkplatz steht zur Debatte. Neu ist die Idee nicht.
Jolanda Riedener
Heute führt die Zufahrt zum Parkplatz dicht am Primarschulhaus vorbei. Für die Sicherheit der Schüler ist das nicht ideal. (Bild: Jolanda Riedener)

Heute führt die Zufahrt zum Parkplatz dicht am Primarschulhaus vorbei. Für die Sicherheit der Schüler ist das nicht ideal. (Bild: Jolanda Riedener)

Die Gemeinde Untereggen befragt die Bevölkerung zur Zukunft der Schulanlagen und bittet sie, sich einzubringen. Die Untereggerinnen und Unteregger sollen zwischen drei Varianten wählen. Zur Diskussion steht erstens, der Gebäudeunterhalt des 100-jährigen Schulhauses und – wenn nötig – ein Ersatz des Pavillons, zweitens, ein Neubau des Schulhauses oder drittens, ein Neubau von Schulhaus und Turnhalle an einem neuen Standort ("Tagblatt" vom Mittwoch).

Neben den drei Varianten will der Gemeinderat ausserdem von der Bevölkerung wissen, ob sie eine Verschiebung der Zufahrt zum Parkplatz befürwortet. Neu würde die Zufahrt nicht mehr zwischen Spielplatz und Schulhaus (siehe Bild) erfolgen, sondern wäre östlich des Sportplatzes geplant. Die Gemeinde erhofft sich dadurch eine Verbesserung der Verkehrssicherheit bei den Schulanlagen.

«Kein Problem mit Elterntaxis»

Die Primarschüler kommen mit dem Velo, Kickboard oder zu Fuss in die Schule, manche werden von ihren Eltern gefahren. So kommt es schnell zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf der schmalen Spielbüelstrasse Richtung Schulhaus.

«Im Gegensatz zu anderen Gemeinden haben wir in Untereggen kein Problem mit Elterntaxis», sagt Schulpräsidentin Petra Gächter. Trotzdem sei es vor dem Schulhaus schon zu gefährlichen Situationen gekommen. Während der Schulzeit komme es auch vor, dass der Parkplatz rege genutzt werde, zum Beispiel wegen Beerdigungen. Um die Sicherheit zu erhöhen, haben man vor einigen Monaten deshalb zwei temporäre Geschwindigkeitsschranken installiert.

Zweiter Anlauf für Zufahrt östlich des Sportplatzes

Die Zufahrt zum Parkplatz über das Grundstück östlich des Sportplatzes zu erschliessen, ist keine neue Idee. Bereits an der Vorversammlung zur Bürgerversammlung 2016 stand diese Lösung im Raum, liess sich aber auf einer Landwirtschaftszone damals nicht umsetzen. Die Umleitung der Parkplatzzufahrt hatte zu dieser Zeit jedoch einen anderen Hintergrund: Die Spielbüelstrasse hätte wegen eines neuen Standorts und Neubaus des Spielplatzes verschoben werden müssen. Das Budget inklusive Verschiebung der Strasse wurde von den Bürgerinnen und Bürgern an der Versammlung damals deutlich abgelehnt. Für den neuen Spielplatz nahm der Gemeinderat einen zweiten Anlauf. Inzwischen wurde er an einem anderen Standort erbaut.

Wäre eine Erschliessung auf dem Grundstück östlich des Sportplatzes trotz Landwirtschaftszone heute möglich? «Da die Gemeinde aktuell mit der Revision der Ortsplanung beschäftigt ist, könnte man die Zufahrt bei Bedarf entsprechend berücksichtigen», sagt Gemeinderatsschreiber Norbert Näf. Für die neue Zufahrt ist mit 400000 Franken zu rechnen.

Vereine wünschen sich Bühnenanbau

Weiter will der Gemeinderat mit dem Fragebogen an die Bevölkerung herausfinden, ob das Interesse an einem Bühnenanbau an die bestehende Mehrzweckhalle vorhanden sei. Vereine hätten den Wunsch einer Bühne gemäss Gemeinderat wiederholt vorgebracht. Der Bühnenanbau könnte für Aufführungen und Veranstaltungen in der Mehrzweckhalle verwendet werden. Er soll 8 Meter tief und eine Fläche von rund 100 Quadratmetern aufweisen. Da er an der Westseite der Mehrzweckhalle angebracht wird, ist die Zustimmung der katholischen Kirchgemeinde der Region Rorschach erforderlich, da der Anbau eine Grenzabstandsunterschreitung zur Folge hätte. Die Kosten dazu würden sich auf circa 700000 Franken inklusive Technik belaufen.

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