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Touchscreen für Touristen und Einheimische: Am St.Galler Hauptbahnhof hilft ein interaktiver Bildschirm weiter

Seit heute Vormittag informiert ein interaktiver Touch-Bildschirm am St.Galler Hauptbahnhof Einheimische und Touristen über Angebote in der Stadt. Die gewünschten Informationen können auf das Handy übertragen werden.
Marco Cappellari
Dieser Touch-Bildschirm gibt jetzt schon Auskunft über Angebote und Wegbeschreibungen. (Bild: PD)

Dieser Touch-Bildschirm gibt jetzt schon Auskunft über Angebote und Wegbeschreibungen. (Bild: PD)

Wie gelange ich zum Gallusplatz? Welche Museen gibt es in der Stadt? Und wo befindet sich das Kantonsspital? Seit heute Vormittag beantwortet ein Touch-Bildschirm am Hauptbahnhof vor dem Rhyner Kiosk diese und viele weitere Fragen. Im System ist ein interaktiver Stadtplan integriert. Wegbeschreibungen auf dem Bildschirm anzusehen, ist ebenso möglich, wie die gewünschten Informationen direkt auf das eigene Handy übertragen zu lassen.

Die Informationsstelle sei nicht nur für Touristen gedacht. «Auch Einheimische finden dank des Bildschirms zum Beispiel rasch das nächste WC oder den schnellsten Weg zu ihrem Ziel», sagt Esther Räber, Kommunikationsbeauftragte der Stadt.

Der Bildschirm ist vandalensicher

Das Angebot ist in der Stadt bisher einzigartig. Pläne dafür gab es bereits seit längerem. Esther Räber: «Die technischen Möglichkeiten genügten uns nicht. In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Technik allerdings stark verbessert. So war es uns etwa ein Anliegen, dass der Touch-Bildschirm vandalensicher ist.»

Die Kosten für die Infotafel mit 1,90 Meter Durchmesser belaufen sich auf 120000 Franken und sind im Kredit für die Bahnhof- und Bahnhofsplatz-Neugestaltung enthalten. «Darin inbegriffen sind Materialkosten, Anschlüsse und Software», sagt Räber. Die Software wurde von der Stadt zusammen mit zwei Spezialunternehmen entwickelt. Zwar hätten ähnliche Lösungen in der Schweiz existiert, zum Beispiel in Luzern, «doch wir kamen im Rahmen der Vorabklärungen zum Schluss, dass wir eine eigene Lösung bevorzugen.»

Durch die Eigenentwicklung konnte das System so konzipiert werden, dass die bereits bestehenden Daten der Stadt einfach eingespeist und gepflegt werden können. Diese basieren auf der Stadt-App «MobileSG». So ist kein zusätzliches Personal für die Bewirtschaftung der Infotafel nötig.

Für weitere Tafeln in der Stadt gibt es noch keine konkreten Pläne. Der Bedarf dafür werde nach einer dreimonatigen Testphase abgeklärt.

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