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Nationalratswahlen: Michael Götte zieht in der Region am See an Thomas Müller vorbei

Thomas Müller verpasst überraschend die Wiederwahl. Auch im Wahlkreis Rorschach zieht ein anderer vorbei.
Ines Biedenkapp
Der Ende Jahr aus dem Nationalrat ausscheidende Thomas Müller im Gespräch mit SVP-Bundesrat Ueli Maurer. (Bild: Key (Dezember 2016))

Der Ende Jahr aus dem Nationalrat ausscheidende Thomas Müller im Gespräch mit SVP-Bundesrat Ueli Maurer. (Bild: Key (Dezember 2016))

Die Stimmen sind ausgezählt. Doch wie haben die Wählerinnen und Wähler aus dem Wahlkreis Rorschach abgestimmt? Die Überraschung: Rorschachs Nationalrat Thomas Müller verliert seinen Sitz in Bern. Eine genauere Betrachtung der Stimmen des Wahlkreises Rorschach zeigen, dass es oft nur ein Kopf an Kopf Rennen zwischen den Kandidaten der SVP war.

In seiner Heimatstadt Rorschach etwa, sichert sich Müller 588 Stimmen. Mit 460 Stimmen kommt Barbara Gysi (SP), auf Platz zwei vor ihrer Partei Kollegin Claudia Friedl mit 408 Stimmen. Auch Michael Götte (SVP), ist mit 390 Stimmen stark vertreten. In den anderen Gemeinden des Wahlkreises zeigt sich, dass vor allem die jüngeren Kandidaten der SVP profitieren.

Teils nur vier Stimmen Unterschied

In Thal kann sich etwa Lukas Reimann (SVP) über 697 Stimmen freuen, dicht gefolgt von seinem Parteikollegen Rino Roland Büchel mit 654 Stimmen. Platz zwei sichert sich der 27-jährige Rheintaler Mike Egger mit 628 Stimmen, bevor Thomas Müller (574) und Michael Götte (558) folgen. Auch Felix Bischofberger (CVP) darf sich mit 421 Stimmen in seiner Heimatgemeinde über ein solides Ergebnis freuen.

In Berg gibt es keinen eindeutigen Wahlsieger. Lukas Reimann konnte zwar 133 Wähler für sich gewinnen, ist jedoch dicht gefolgt von Michael Götte, mit 125 Stimmen. Mike Egger holt vier Stimmen mehr als Thomas Müller (111). Die nächsthöher punktenden Kandidaten Markus Ritter (99) von der CVP und Beni Gautschi (96) von der JCVP NW liegen nur drei Stimmen auseinander.

Götte holt die meisten Stimmen

Zwar musste die SVP schweizweit einbüssen, im Kanton St. Gallen bleibt sie aber stärkste Kraft. Das zeigt sich auch am Wählerverhalten in der Gemeinde Untereggen. So gaben 153 Wähler ihre Stimme an Michael Götte. Doch der Abstand zu den anderen Kandidaten ist nicht gross. Thomas Müller erhält 119 Stimmen, Lukas Reimann 123, Mike Egger 124 und Rino Roland Büchel 126. Ähnlich sieht es in Goldach aus. Michael Götte holt die meisten Stimmen (979), gefolgt von Thomas Müller (912). Auch die Gemeinde Tübach stimmt für ihren Gemeindepräsidenten. Mit 451 Stimmen ist Götte ihr Favorit. Das Ergebnis zwischen Lukas Reimann (177), Rino Roland Büchel (166) und Thomas Müller (161) ist knapp.

Dafür holt sich Müller die meisten Stimmen in Rorschacherberg. Dort geben ihm 807 Wähler ihre Stimme. Auf Platz zwei landet Götte mit 737 Stimmen. In Mörschwil ist neben Michael Götte (566) Nicolo Paganini, CVP Liste Nord-West, mit 516 Stimmen am zweitstärksten. Müller muss sich mit 415 Stimmen begnügen. Auch in Steinach ist Götte Favorit (568), während Müller 301 Stimmen erhält. Damit hat Götte im Wahlkreis am meisten Stimmen gesammelt und liegt mit 569 Stimmen vor Müller. Gleichwohl reicht es für beide nicht in den Nationalrat.

Würth besiegt Rechsteiner im Wahlkreis Rorschach mit 7:2

Nur wenige Stimmen haben Benedikt Würth (CVP) gefehlt, um nicht schon im ersten Wahlgang im Ständerat bestätigt zu werden. Auch der andere Bisherige, SP-Ständerat Paul Rechsteiner, hat beste Chancen, im Amt zu bleiben. Während Rechsteiner im Wahlkreis St. Gallen die Nase mit 19274 zu 16641 Stimmen vorne hat, so liegt Würth im Wahlkreis Rorschach mit 6011 zu 5503 Stimmen vorne.

Die Gesamtwertung der neun Gemeinden gewinnt er mit 7:3. Als Hochburgen der Sozialisten bestätigen sich dabei einmal mehr Rorschach (909/708) und Rorschacherberg (1017/966), wo Rechsteiner klar vorne liegt. In den anderen sieben Gemeinden des Wahlkreises bekommt Würth mehr Stimmen. Am deutlichsten ist sein Vorsprung in Mörschwil (1062/615) und in Goldach (1263/1160) am knappsten in Thal (751/723). (rtl)

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