Nach monatelanger Corona-Pause kehrt die Kultur ins Schloss Dottenwil zurück

Das Schloss Dottenwil in Wittenbach öffnet im September wieder. Es warten Musik, Kabarett und Ausstellungen auf die Besucherinnen und Besucher.

Perrine Woodtli
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Macht im Oktober Halt in Wittenbach: Bänz Friedli.

Macht im Oktober Halt in Wittenbach: Bänz Friedli.

Bild: PD

Mehrere Monate hatte das Schloss Dottenwil in Wittenbach wegen des Coronavirus geschlossen. In einem Monat soll es sich nun wieder mit Leben füllen. Die IG Dottenwil habe aufgrund der gelockerten Bestimmungen beschlossen, das Restaurant, das Museum sowie die Galerie per 5. September zu öffnen, heisst es auf der Website.

Geplant sind für die Herbst- und Wintersaison mehrere kulturelle Veranstaltungen. Ab September ist die Ausstellung «Historisches Kronbühl – Historischer Umbruch» der Museumsgesellschaft zu sehen. Sie hatte mit der Ausstellung über den Wittenbacher Dorfhügel begonnen, die Gemeindegeschichte aufzuzeigen, nun setze man diese Reihe fort, heisst es im Programm.

Die grosse Veränderung im Gebiet Oedenhof sei offensichtlich. Die Ausstellung zeige, was früher im Kronbühl war. Auch Zeitzeugen kommen zu Wort. Ursprünglich sollte die Ausstellung im April eröffnet werden, nun wird sie ab September ohne Vernissage gezeigt. Eine Tafel beim Schloss informiere über die Öffnung.

Das Schloss Dottenwil in Wittenbach.

Das Schloss Dottenwil in Wittenbach.

Coralie Wenger

Flötenklänge und swingender Jazz

Wie gewohnt gibt es im Schloss auch Musik. Am 13. September ist das Duo Carman zu Gast. Für die beiden Ostschweizer Musikerinnen Inez Ellmann und Martina Jucker ist Kammermusik eine gemeinsame Passion. Sie spielen sich mit Marimba und Flöte durch das klassische Repertoire und machen auch vor Folkmusik nicht Halt. Das Duo entführt das Publikum gemäss Mitteilung auf eine Reise von Asien nach Südamerika, von indischen Flötenklängen bis hin zu argentinischem Tango.

Swing und Jazz gibt es dann am 19. September zu hören, wenn das Jazzquartett Round about Jazz die Füsse der Zuhörerinnen und Zuhörer wippen lasse.

Nicht musizieren, dafür sinnieren, philosophieren und parodieren tut am 17. Oktober Bänz Friedli. Der Berner Kabarettist gastiert mit seinem Programm «Was würde Elvis sagen?» in Wittenbach.

Künstlerin zeigt ihre Bilder zum Thema Körper

Vom 24. Oktober bis 29. November zeigt zudem Martina Tobler ihre Ausstellung «Durchleuchtung». Durch ihre Ausbildung zur Operationsassistentin hatte sie längere Zeit mit dem Inneren des menschlichen Körpers zu tun. Dies habe einen grossen Einfluss auf ihre Arbeiten, heisst es im Programm. Der Künstlerin gehe es bei ihren Bildern aber nicht um das Abbild des Körpers, sondern viel mehr um körperliche Beschaffenheit oder Körpergefühl.

Hinweis: www.dottenwil.ch