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«Kellen»-Knatsch: Pächter werfen Bettel hin

Nach dem Konflikt ums Pachtverhältnis des Restaurants auf der Tübacher Sportanlage Kellen ziehen sich die Pächter zurück: Sie haben die Kündigung eingereicht. Wie es mit dem Restaurant weiter geht, ist offen.
Jolanda Riedener
Der FC Goldach-Rorschach 17 möchte selber auf der Kellen wirten. (Bild: jor)

Der FC Goldach-Rorschach 17 möchte selber auf der Kellen wirten. (Bild: jor)

Der Streit um die Pächterrechte auf der Sportanlage Kellen in Tübach hat sich über Monate hingezogen. Die betroffenen Parteien setzten sich schliesslich an einen runden Tisch. Vergangene Woche noch äusserten sich die betroffenen Parteien nach einem zweiten Treffen zuversichtlich, gemeinsam den Konflikt zu lösen.

Nun reichte das Pächterpaar Maggie und Rolf Muttner am Dienstag die Kündigung ein. «Der Verwaltungsrat bedauert diesen Entscheid ausserordentlich», heisst es in einer Mitteilung des «Kellen»-Zweckverbands.

Nachdem der FC Rorschach-Goldach 17 Anfang Jahr den Antrag stellte, den Pachtvertrag mit Muttners auf den nächstmöglichen Termin zu kündigen, habe der Zweckverband den Pächtern den Rücken gestärkt. Der FC hätte selbst auf der «Kellen» wirten wollen. Der Zweckverband habe Verständnis für den Entscheid, da der Konflikt in für die Pächter eine grosse Belastung darstellte. Weiter sei es dem Verwaltungsrat aber nicht gelungen, sie von der Weiterführung des Betriebs zu überzeugen, heisst es in der Mitteilung.

Muttners übernehmen Lerchenfeld-Beiz

Ab September werden Maggie und Rolf Muttner das Curling-Restaurant Takeout im Lerchenfeld in St. Gallen übernehmen. Die Familie Muttner habe während über fünf Jahren eine hervorragende Arbeit geleistet, und viel dazu beigetragen, die Sport- und Erholungsanlagen Kellen zu einem attraktiven und beliebten Treffpunkt für Jung und Alt zu machen. Das WM-Finale vom 15. Juli werde somit auch zum «Kellen»-Finale für die Pächter.

Der Verwaltungsrat wünscht der Familie Muttner viel Glück, und dankt für die gute Zusammenarbeit. Die Zukunft des Restaurants Kellen sei durch die Kündigung offen.

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