Nach dem Ja zum Altersheimprovisorium ist es Zeit, mit dem «Espel» abzuschliessen

Im November werden die Gossauer Pflegeheime bei der «Schwalbe» zusammengelegt. Dass das «Espel» schliesst, ist nicht erst seit Corona an der Zeit.

Johannes Wey
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Johannes Wey

Johannes Wey

Ralph Ribi

Über ein Drittel der Gossauerinnen und Gossauer sind gegen «Schwalbe plus». Vielen von ihnen dürfte schlicht sauer aufgestossen sein, dass mit dem Ja zum Provisorium die Schliessung des Altersheims Espel besiegelt wird.

Das Ende des maroden Heims steht allerdings schon fest, seit vor sieben Jahren 78 Prozent die Gründung der Sana Fürstenland AG angenommen haben: Der Ersatz der beiden Heime Schwalbe und Espel an zentralem Standort war Teil dieser Vorlage.

Einigen scheint das aber nicht bewusst gewesen zu sein. Schon lange gibt es vereinzelt Widerstand gegen die Schliessung. Von der Lage her ist das «Espel» ein Bijou, selbst wenn es für ein zeitgemässes Heim weit ab vom Schuss liegt. Vollends aus der Zeit gefallen ist es aber wegen der mangelhaften Infrastruktur, die in Zeiten der Corona-Pandemie auch aus hygienischer Sicht untragbar geworden ist.

Mit dem Ja zu «Schwalbe plus» wird es Zeit, mit dem «Espel» abzuschliessen.