Nach Brand mit 400 toten Schweinen in Sax: Brandursache noch nicht ermittelt, Polizei tappt weiter im Dunkeln

Am 6. Januar sind in Sax SG bei einem Brand rund 400 Schweine umgekommen. Die Suche nach der Ursache ist schwierig und bleibt vielleicht ergebnislos. Der Grund ist der hohe Zerstörungsgrad des Feuers.

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Am Montag, 6. Januar 2020 ist in einem Schweinestall im Brueel ein Brand ausgebrochen. Trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr starben in den Flammen 400 Schweine.

Am Montag, 6. Januar 2020 ist in einem Schweinestall im Brueel ein Brand ausgebrochen. Trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr starben in den Flammen 400 Schweine.

(Bild: Kapo SG)

(sda) Der Brand in einem Schweinestall in Sax SG wurde am Morgen des 6. Januars von Fussgängern entdeckt, die die Feuerwehr alarmierten. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand ein Teil des Stalls bereits im Vollbrand. Rund 400 Schweine – zumeist Ferkel – starben.

Nach den Löscharbeiten begannen die spezialisierten Brandermittler der Kantonspolizei mit der Suche nach der Ursache. Knapp zehn Tage danach gibt es dazu aber noch keine Erkenntnisse. Der sehr hohe Zerstörungsgrad mache es schwierig, erklärte Polizeisprecher Florian Schneider auf Anfrage von Keystone-SDA. Es könne sein, dass das Feuer sämtliche Spuren vernichtet habe. Bisher lasse sich beispielsweise nicht feststellen, wo genau der Brand ausgebrochen sei.

Brandursache in Hundwil aufgedeckt

Eine klarere Situation gab es bei einem anderen Brand, bei dem am 14. Dezember in Hundwil AR um die 200 Schweine ums Leben kamen. Dort konnte die Ursache für das Feuer in der Liegenschaft samt Stall ermittelt werden. Grund ist ein Defekt in der Elektroinstallation.

Der Brandherd wurde beim Elektroverteilerkasten im Eingang des Wohnhauses entdeckt, wie die Ausserrhoder Polizei bereits letzte Woche mitteilte.

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