Nach Brand in Schweinestall mit 400 toten Tieren in Sax: Peta reicht Strafanzeige ein

Aus bis jetzt noch ungeklärten Gründen ist Anfang Januar in Sax ein Brand auf einem Bauernhof ausgebrochen. Rund 400 Schweine kamen ums Leben. Nun reicht die Tierrechtsorganisation Peta Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft St.Gallen ein.

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Am Montag, 6. Januar 2020, ist in einem Schweinestall in Sax ein Brand ausgebrochen. Trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr starben in den Flammen 400 Schweine.

Am Montag, 6. Januar 2020, ist in einem Schweinestall in Sax ein Brand ausgebrochen. Trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr starben in den Flammen 400 Schweine.

(Bild: Kapo SG)

(red.) Lichterloh brannte am 6. Januar ein Schweinestall in Sax. Für rund 400 Schweine – vorwiegend Ferkel – kam jede Hilfe zu spät. Laut der Tierrechtsorganisation Peta starben die Tiere aufgrund ungenügender Brandschutzmassnahmen. Deshalb hat Peta bei der Staatsanwaltschaft St.Gallen Anzeige eingereicht.

«Um die Tiere vor dem Verbrennen zu schützen und auch den Schaden für die Landwirte möglichst gering zu halten, ist auch die Politik gefragt, gesetzliche Regelungen zu verschärfen», wird Ilana Bollag von Peta Schweiz in einer Medienmitteilung zitiert.

Peta kritisierte in der Vergangenheit wiederholt die bestehenden Brandschutzverordnungen. Durch eine kritische Lage der Löschwasserversorgung komme es bei derartigen Bränden häufiger zu Zeitverzögerungen, welche die Rettung der Tiere verhindere. Warum der Schweinestall in Sax gebrannt hat, ist noch unklar.

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