Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Mörschwiler wirken bei Zentrumsüberbauung mit

Wie das neue Mörschwiler Zentrum dereinst aussehen soll, ist noch offen. Nachdem die Bürger bereits in einer Umfrage mitreden konnten, können sie sich bald erneut einbringen.
Perrine Woodtli
Das dreieckige Areal zwischen Post-, Kirch- und St. Gallerstrasse soll umgestaltet werden. (Bild: Ralph Ribi)

Das dreieckige Areal zwischen Post-, Kirch- und St. Gallerstrasse soll umgestaltet werden. (Bild: Ralph Ribi)

Das Mörschwiler Dorfzentrum soll überbaut werden. Bei der Neugestaltung können die Mörschwilerinnen und Mörschwiler mitreden – zumindest zu Beginn. Im vergangenen Juni nahmen 111 Einzelpersonen und 16 Organisationen, unter anderem Vereine und Parteien, an einer Onlineumfrage teil und äusserten sich zur künftigen Zentrumsüberbauung.

In der Umfrage führten die Bürger aus, wie im Dorfzentrum in Zukunft gewohnt, gelebt und gearbeitet werden soll. Mörschwils Gemeindepräsident Paul Bühler zeigte sich damals zufrieden über die rege Beteiligung.

Beim Areal, das umgestaltet werden soll, handelt es sich um die Zone zwischen der Poststrasse, der St. Gallerstrasse und der Kirchstrasse. Das Dreieck ist rund 4000 Quadratmeter gross und in vier Grundstücke unterteilt. Zwei davon sind im Besitz der Gemeinde. Die Grundeigentümer der beiden anderen Flächen sind die Immo69 GmbH und die Zeblas GmbH. Die drei Parteien haben nun einen Gesellschaftsvertrag unterzeichnet.

Bei der Onlineumfrage im Sommer zeigte sich unter anderem, dass sich die Vorstellungen der Bürger nur wenig von jenen der drei Eigentümer unterscheiden. So schwebt der Mehrheit eine Mischung aus Wohn-, Gewerbe- und Gemeinschaftsnutzung vor. Bezüglich Wohnnutzung favorisieren die meisten der Umfrageteilnehmer Familien- und Alterswohnungen.

Grundlage für den Sondernutzungsplan

Als nächster Schritt findet am 23. Februar eine öffentliche Mitwirkungskonferenz statt. An dieser erhalten die Mörschwiler erneut die Möglichkeit, sich einzubringen. «Wir wollen an diesem Anlass nochmals wissen, was sich die Bevölkerung vorstellt», sagt Bühler. An der Veranstaltung werden Fragen zur Zentrumsüberbauung diskutiert und die Ideen der Bevölkerung weiterentwickelt. Zudem werden die Umfrageergebnisse detailliert präsentiert und einzelne Punkte und Anliegen können vertieft besprochen werden.

Die Resultate der Mitwirkungskonferenz werden im Anschluss in den Sondernutzungsplan einfliessen. Diesen wird das St. Galler Raumplanungsbüro ERR Raumplaner AG erarbeiten. «Nach dem Anlass werden die drei Grundeigentümer aber zunächst zusammensitzen und auswerten, was alles in den Plan einfliessen soll», sagt Bühler.

Viele können es sich vorstellen, sich einzubringen

Das Programm der Mitwirkungskonferenz, die im Saal des Mörschwiler Gemeindezentrums stattfinden wird, werde derzeit noch erarbeitet. Der Ablauf und die Einzelheiten zur Anmeldung werden gemäss Bühler im Mitteilungsblatt vom 24. Januar publiziert. Rund 50 Personen, die in der Onlineumfrage ihre E-Mail-Adresse hinterlassen haben, werden zusätzlich via E-Mail informiert.

Die Gemeinde hofft erneut auf eine grosse Beteiligung der Bürger. In der Onlineumfrage gab über die Hälfte der Befragten an, dass sie es sich vorstellen könne, sich weiterhin am Prozess zu beteiligen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.