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Mörschwils Schulratspräsident Ulrich Illigen tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück

Nachdem Ulrich Illigen bereits mehrere Monate ausgefallen war, tritt er per Ende Monat nun definitiv zurück. Die Ersatzwahl findet im November statt.
Perrine Woodtli
Ulrich Illigen am Rednerpult bei der Einweihung des Schulhauses Alea. (Bild: Urs Jaudas (17. Mai 2014))

Ulrich Illigen am Rednerpult bei der Einweihung des Schulhauses Alea. (Bild: Urs Jaudas (17. Mai 2014))

Die Nachricht kam nicht ganz überraschend: Mörschwils Schulratspräsident Ulrich Illigen tritt per 31. Juli zurück. Aus gesundheitlichen Gründen. Das hat der Schulrat am Donnerstag mitgeteilt. Es sei Illigen nicht mehr möglich, die Amtsgeschäfte wieder aufzunehmen. Der Schulrat bedaure, dass Ulrich Illigen aus gesundheitlichen Gründen zu diesem Schritt gezwungen worden sei.

Illigen war bereits in den vergangenen Monaten krankheitshalber ausgefallen. «Wir mussten mit diesem Szenario rechnen», sagt Vizepräsidentin Silvia Eugster-Wehrlin auf Anfrage.

Illigen fiel erstmals im November und Dezember 2018 aus. Im Januar und Februar nahm er die Amtsgeschäfte wieder auf, sagt Silvia Eugster. So gab er beispielsweise im Februar Auskunft über die Abstimmung über den Baukredit für die Sanierung des Schulhauses Augarten.

Seit März sei er aber zu 100 Prozent arbeitsunfähig. Damals teilte die Schulgemeinde mit, dass er sein Amt bis auf weiteres nicht ausüben könne. Im April hiess es, dass spätestens bis Ende Schuljahr weitere Erkenntnisse über den Gesundheitszustand vorliegen sollten. Über die Natur der Erkrankung gab es damals wie heute keine Auskunft. Während der letzten Monate vertrat Silvia Eugster den Schulratspräsidenten. Sie leitete im März auch die Schulbürgerversammlung.

Neues Schulhaus gab zu reden

Ulrich Illigen (CVP) wurde 2008 deutlich zum neuen Mörschwiler Schulratspräsidenten gewählt. Er wurde von einer Findungskommission von CVP, SVP und FDP vorgeschlagen. Der 54-Jährige trat sein neues Amt und die Nachfolge von Arnold Guntern Anfang 2009 an. Zu seinen grössten Projekten gehört das Schulhaus Alea.

Ulrich Illigen (Bild: Urs Bucher (13. März 2017))

Ulrich Illigen (Bild: Urs Bucher (13. März 2017))

Durch den Bau der Dreifachturnhalle Seeblick, die 2010 eröffnete, wurde die alte Gallusturnhalle aus dem Jahr 1963 überflüssig. Weil Platznot in den Mörschwiler Schulhäusern herrschte, schlug der Schulrat 2009 vor, die Gallusturnhalle in ein Schulhaus umzubauen. Diese Pläne wurden jedoch wieder verworfen, unter anderem deshalb, weil der Umbau zu aufwendig gewesen wäre. Stattdessen sollte die Turnhalle abgerissen werden und ein neues Schulhaus zwischen dem Gallus- und Otmarschulhaus her.

Der Schulhausneubau gab zu reden, unter anderem wegen der Kosten und weil es sich um einen Glasbau handelte. Nachdem das Projekt teilweise abgeändert wurde, stimmten die Mörschwilerinnen und Mörschwiler 2011 schliesslich für das 7,5 Millionen Projekt. 2014 wurde das Schulhaus Alea eröffnet.

Nachfolge soll im November gewählt werden

In Ulrich Illigens zehnjährige Amtszeit fielen zudem zahlreiche Änderungen und Neuerungen, sagt Silvia Eugster. Eine entsprechende Würdigung werde es nach den Ferien geben. Vom Schulteam habe sich Illigen bereits vergangene Woche beim Schuljahresschlussessen verabschiedet. Geplant sei zudem ein interner Anlass des Schulrats.

Silvia Eugster-Wehrlin (Bild: PD)

Silvia Eugster-Wehrlin (Bild: PD)

Silvia Eugster wird weiterhin die Geschäfte von Illigen übernehmen. Die Ersatzwahl für den Rest der Amtsdauer 2017/2020 findet am 17. November statt. Wahlvorschläge können bis zum 10. September beim Schulsekretariat eingereicht werden. Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet im Februar statt. Es ist auch eine stille Wahl möglich.

Gute Voraussetzungen für das Amt der Schulratspräsidentin hätte Silvia Eugster als Vertreterin von Illigen. Sie ist seit 2010 Mitglied des Schulrates. Ob sie kandidiert, lässt sich Eugster aber nicht entlocken:

«Ich werde die Sommerferien nutzen, um dies für mich abschliessend zu prüfen und äussere mich dazu im August.»

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