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Mörschwil will 6,6 Millionen in ein Glasfasernetz stecken

Die Gemeinde macht vorwärts mit der Glasfasernetzerschliessung. Nächstes Jahr soll abgestimmt werden.
Mörschwil soll mit einem neuen Glasfasernetz erschlossen werden. (Bild: Ralph Ribi - 29. Juli 2019)

Mörschwil soll mit einem neuen Glasfasernetz erschlossen werden. (Bild: Ralph Ribi - 29. Juli 2019)

(gk/mha) Mörschwilerinnen und Mörschwiler stimmen voraussichtlich nächstes Jahr ab über einen Baukredit von 6,6 Millionen Franken. Mit dem Geld soll die gesamte Gemeinde mit einem Glasfasernetz erschlossen werden, schreibt der Gemeinderat im aktuellen Mitteilungsblatt. Das Vorhaben ist eines der Ziele der Legislaturperiode 2017 bis 2020.

Ein Argument für das Glasfasernetz ist gemäss Gemeinderat die Standortattraktivität. «Dazu gehört je länger, je mehr auch die Telekommunikations-Infrastruktur.» Derzeit besitzen in Mörschwil die Swisscom und die Gemeinde eine solche Infrastruktur. Jedoch kann das Netz der Gemeinde aus technischen Gründen nur von einem Anbieter – der UPC – genutzt werden. Mit dem neuen Netz soll deshalb gemäss Gemeinderat der Wettbewerb gefördert werden.

Schnelles und günstiges Internet

Das Netz werde offen sein für alle Anbieter, was die Grundlage schaffe für mehr Vielfalt an Diensten, insbesondere günstiges und schnelles Internet. Zudem könne die Gemeinde künftig Dienste wie etwa Smart Metering mittels intelligenter Stromzähler anbieten. Salt und Sunrise hätten bereits zugesagt, ihre Dienste künftig in Mörschwil anzubieten. Auch die Partnerschaft mit UPC werde weitergeführt.

Mörschwil arbeitet mit SAK zusammen

Mörschwil wird das Glasfasernetz gemeinsam mit der St.Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG (SAK) erstellen und betreiben. «Die SAK hat eine umfassende und langjährige Erfahrung mit Bau und Betrieb einer solchen Infrastruktur», schreibt der Gemeinderat. Ausserdem arbeite sie bereits für die Stromversorgung mit der Gemeinde zusammen.

Der Bau werde drei Jahre dauern. Die gesamten Investitionen betragen 6,6 Millionen Franken. Diese Summe wie auch die Kosten für den Betrieb sollten durch die Vermietung der Fasern «gut gedeckt» werden, heisst es im Mitteilungsblatt.

Glasfasern werden bis in die Wohnungen gezogen

Das Netz wird im Fiber-to-the-home-Standart (FTTH) gebaut. Liegenschaften mit einem bezahlten Kabelanschluss werden gratis mit dem Glasfasernetz erschlossen; Grundstücke ohne Anschluss zu den aktuellen Netzanschlusskonditionen. Dabei werden die Glasfasern bis in die Wohnung gezogen. Dadurch verliert das bestehende Kabelnetz seine Funktion nicht: UPC wird die Signale nach der Hauseinführung beim Anschlusskasten von der Glasfaser auf das Kupfernetz bringen. Für UPC-Kunden ändert sich deshalb gemäss Gemeinderat nichts: Alle Kabelnetzdosen werden unverändert genutzt. Neu sei, dass die Nutzer jederzeit zu einem alternativen Anbieter auf Glasfaser wechseln können.

Der Informationsanlass findet am Montag, 16. September, 19.30 Uhr im Saal des Gemeindezentrums statt. Anwesend werden der Gemeinderat sowie Vertreter von UPC, Salt und Sunrise sein.

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