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Mit Schnapsidee zum Bachelor

Der Häggenschwiler Manuel Graf baute für seine Bachelorarbeit eine Maschine die Drinks mischt.
Alexa Maier
Für 7000 Franken wurde die «Flying Hirsch» Maschine konstruiert. (Bild: Alexa Maier)

Für 7000 Franken wurde die «Flying Hirsch» Maschine konstruiert. (Bild: Alexa Maier)

Die Bestellung einer Runde Shots kann einen Barkeeper schnell in Bedrängnis bringen. Elektrotechnikstudent Manuel Graf aus Häggenschwil wollte Abhilfe schaffen. Der 25-Jährige entwickelte für seine Bachelorarbeit die «Flying Hirsch Schötlimaschine».

Das Prinzip der "Flying Hirsch Schötlimaschine"

Nach einem Knopfdruck und rund 15 Sekunden Wartezeit steht ein Jägermeisterfläschchen in einem Becher gefüllt mit Energydrink bereit zum Trinken. Das Prinzip ist wie folgt: Ein Becher rutscht über eine Rutschbahn unter eine Öffnung. Zeitgleich öffnet die Maschine den Deckel des Jägermeisters und lässt die Flasche in den Becher fallen. An der Seite der Maschine ist Energydrink befestigt. Durch einen Schlauch wird der Becher damit gefüllt.

Manuel Graf ist jedoch weder Après- Ski-Fan, noch mag er «Flying Hirsch». «Am liebsten Trinke ich Bier.» Doch wie kommt man auf die Idee eine solche Maschine zu bauen?

«Ich wollte etwas erfinden, was es noch nicht gegeben hat und später nicht im Müll landet, sondern genutzt werden kann»

Das Erbauen der Maschine machte ihm Spass und verlief gut. «Die Schötlimaschine funktionierte von Anfang an, worauf ich sehr stolz bin», sagt Manuel Graf. Am Häggenschwiler Grümpeli hat die Maschine ihren ersten Einsatz geleiset, welcher einwandfrei verlief. Weitere Einsätze sind laut dem Erfinder noch nicht geplant. Neben «Flying Hirsch» mischt die Maschine auch «toten Hirsch». Der Becher wird hierbei mit weissem Vodka anstelle von Energydrink gefüllt. Doch ist man nicht schneller, wenn man den «Flying Hirsch» manuell zubereitet? «Das ist wahr, aber während die Maschine die Shots produziert, kann man etwas anderes machen. Das spart Zeit», sagt Graf.

Bauteile wurden mit einem 3D-Drucker erstellt

Die Teile der Maschine sind nahezu alle selber mit einem 3D-Drucker ausgedruckt und bestehen weitgehend aus PET. Rund 500 Arbeitsstunden und 7000 Franken kostete Manuel Graf das Projekt. Sponsoren aus der Maschinenbranche unterstützten ihn finanziell. Für den gelernten Automatiker sind die Kosten jedoch sekundär: «Das Wichtigste für mich waren die Erfahrungen, die ich dabei sammeln konnte.» Das Projekt wurde mit der Note 5,7 gekürt und erwies sich als Erfolg.

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