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Ein dritter Kandidat für das Wittenbacher Gemeindepräsidium

Georges Gladig (FDP) und Norbert Näf (CVP): Diese beiden Kandidaten schlägt eine überparteiliche Findungskommission für die Nachfolge von Fredi Widmer (CVP) vor. Am Freitag ist die Einreichefrist für Wahlvorschläge zu Ende gegangen - mit einer Überraschung: Auch der parteiunabhängige Oliver Gröble will Gemeindepräsident werden.
Johannes Wey
Oliver Gröble. (PD)

Oliver Gröble. (PD)

Der Freitag der 13. brachte eine Überraschung: Nebst Norbert Näf (CVP) und Georges Gladig (FDP), die von einer überparteilichen Findungskommission nominiert wurden, tritt auch der parteilose Oliver Gröble zur Wahl des Wittenbacher Gemeindepräsidenten an. Der erste Wahlgang findet am 23. September statt.

Der 50-jährige Rechtsanwalt ist seit elf Jahren Leiter Standortförderung und Tourismus beim kantonalen Amt für Wirtschaft und Arbeit. Zuvor war er stellvertretender Direktionssekretär Soziales und Sicherheit der Stadt St. Gallen. Bei der Findungskommission habe er sich nicht gemeldet, sagt Gröble. «Ich bin parteilos und wollte auch in dieser Hinsicht unabhängig sein.»

Gröble wohnt seit acht Jahren in Wittenbach. «Mein familiäres Umfeld befindet sich hier, weshalb ich mich für die Entwicklung von Wittenbach einsetzen möchte», sagt der Vater einer neunjährigen Tochter. Und nicht zuletzt sei das Amt als Gemeindepräsident eine gute Perspektive für eine berufliche Veränderung. «Mit 50 Jahren und der entsprechenden Berufserfahrung bin ich im besten Alter dafür.»

Die grossen Parteien haben schon nominiert

Georges Gladig. (Bild: Sabrina Stübi)

Georges Gladig. (Bild: Sabrina Stübi)

Für eine Vorstellungsrunde bei den grossen Wittenbacher Parteien kommt Gröble allerdings zu spät. CVP und FDP haben ihre jeweiligen Kandidaten bereits vor Ablauf der Einreichefrist nominiert. Der 61-jährige Georges Gladig ist heute Schulratspräsident der regionalen Oberstufenschulgemeinde. Derzeit arbeitet der Vater zweier erwachsener Söhne als Spezialist für Finanz- und Pensionsplanung bei der Zurich Versicherung. Gladig versuchte bereits 2011, Gemeindepräsident zu werden.

Norbert Näf. (Bild: Sabrina Stübi)

Norbert Näf. (Bild: Sabrina Stübi)

Norbert Näf ist wie Gröble 50 Jahre alt und war bereits Gemeindepräsident, nämlich von 2005 bis 2015 in der Gemeinde Heiden. Er ist Vater dreier Kinder im Alter von 17 bis 22 Jahren. Nach seinem Rücktritt kandidierte er erfolglos für den Ausserrhoder Regierungsrat. Heute ist Näf in der Gemeinde Untereggen als Gemeindeschreiber tätig. Der amtierende Gemeindepräsident Fredi Widmer (CVP) hatte seinen Rücktritt im Februar angekündigt.

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