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In Wittenbach kann man seit kurzem mit Lasergewehren auf Waldtiere schiessen

Der Verein Hubertus hat ein neues Laser-Schiesskino. In verschiedenen Programmen zielen die Jäger mit Laserwaffen auf Hirsche, Hasen und Co. So können die Schützen auch im Winter ihre Schiessfertigkeit trainieren.
Elena Fasoli
Oskar Trunz zielt im Laser-Schiesskino auf einen Keiler. (Bild: Elena Fasoli)

Oskar Trunz zielt im Laser-Schiesskino auf einen Keiler. (Bild: Elena Fasoli)

Konzentriert zielt Oskar Trunz auf einen Hirsch. Er wartet auf den richtigen Augenblick, bevor er abdrückt und trifft. Es handelt sich jedoch nicht um ein echtes Tier, das er gerade geschossen hat. Mit einem Laser-Gewehr zielt er auf Hirsche, die von einem Beamer an die Wand projiziert werden. Er befindet sich nämlich im neuen Laser-Schiesskino des Jägervereines Hubertus in Wittenbach.

Der Jägerverein ist seit kurzem im Besitz des Laser-Schiesskinos. «Unser Verein legt grossen Wert auf die Schiessfertigkeit seiner Mitglieder», sagt Oskar Trunz, der das Kino gemeinsam mit seinen zwei Kollegen Pius Gadola und Pius Braunwalder betreut. «Von März bis Ende September können die Jägerinnen und Jäger auf dem Schiessgelände üben.» Dies ist jedoch während der Wintermonate nicht möglich, weil die Anlage geschlossen ist. «Dank dem Laser-Schiesskino können wir auch ausserhalb der Schiesssaison trainieren.» Jeder Jäger muss jährlich einen obligatorischen Schiessnachweis erbringen. Dafür muss geübt werden.

Schiessen wie auf der echten Anlage

Das Laser-Schiesskino hat über 30 verschiedene Programme. Sie heissen zum Beispiel «Kipphase», «Entenjagd» oder «Schiessstand». Bei letzterem schiesst man wie in der Realität auf eine Scheibe. Verschiedene Tierscheiben stehen zur Auswahl: Fuchs, Keiler, Reh oder Gams. «Je nach Fähigkeit des Schützen kann die Entfernung und damit die Schwierigkeit erhöht werden», sagt Trunz. Ein anderes Programm sieht aus wie ein Trickfilm. Wildschweine rennen mit ihren Jungen durchs Bild, während andere Tiere gemütlicher im Wald unterwegs sind. Man solle nur auf Tiere zielen, auf die man auch in Realität schiessen würde, erklärt Oskar Trunz. «Im Kino passiert zwar nichts, doch bei der echten Jagd kann dies unwaidmännisch sein.» Wer ohne nachzudenken auf alles im Wald schiesse, habe zu wenig Respekt vor den Wildtieren.

Geschossen wird mit Schrot- und Kugel-Laserwaffen. Bald wird es möglich sein, die eigene Waffe für das Laser-Schiesskino zu verwenden. Dann wird ein Lasereinsatz statt der Munition in die Waffe eingelegt. Das Laser-Schiesskino kann mit Betreuung gemietet werden. Oskar Trunz sagt: «Hier kann man nicht nur die Schiessfertigkeit fördern, sondern auch die Kameradschaft pflegen.»

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