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Museumsnacht Region Rorschach: Mit den Kindern in den Ausgang

An der «ORF – Lange Nacht der Museen» haben gegen 2500 Menschen die elf Häuser auf der Schweizer Seite des Rheins besucht. Auffallend war der grosse Anteil an Familien mit Kindern.
Lisa Wickart

Draussen ist es dunkel und im Fliegermuseum Altenrhein scheint Licht. Normalerweise wäre hier um diese Zeit nichts mehr los, heute jedoch ist es voll mit Besuchern. Kinder stürmen mit grossen Augen zu den imposanten Flugzeugen, eine ältere Frau liest konzentriert eine Tafel und einer der Väter macht begeistert Fotos vom Familienausflug.

So oder ähnlich ging es vergangenen Samstag in elf Museen aus den Regionen Rorschach und Rheintal zu und her. Im Rahmen der «ORF-Lange Nacht der Museen» konnten Interessierte ausnahmsweise von 18 bis 1 Uhr die Ausstellungen besuchen. Bereits zum 19. Mal hat der österreichische TV-Sender ORF die Museumsnacht veranlasst. Zahlreiche Ausstellungsorte in der Ostschweiz, Vorarlberg, Lindau und Liechtenstein waren daran beteiligt und haben ihre Türen für kulturinteressierte Nachtschwärmer geöffnet.

Spezialausstellungen und Workshops

Teil der Veranstaltung waren unter anderem das Festungsmuseum Heldsberg in St. Margrethen, das Fliegermuseum Altenrhein, das Forum Würth in Rorschach, die Markthalle Altenrhein Hundertwasser in Staad, das Rorschacher Museum im Kornhaus, das Museum Prestegg in Altstätten und das Thaler Ortsmuseum. Ein Shuttlebus hat die Besucher jeweils von Ort zu Ort gefahren.

Einige Museen haben zudem Spezialführungen und Kinderprogramme vorbereitet. In der Markthalle Altenrhein Hundertwasser etwa gab es verschiedene Workshops, wo Kunstinteressierte inspiriert vom Mosaikstil verschiedene Gegenstände verzieren konnten. Das Kornhaus in Rorschach war besonders für die kleinen Besucher spannend. Dort gab es zahlreiche interaktive Ausstellungsstücke, wie ein Anatomiequiz oder Bogenschiessen bei den Pfahlbauern.

«In der Nacht sammelt man jeweils ganz andere Eindrücke als tagsüber», sagt die Mutter einer Vorarlberger Familie. Sie, ihr Ehemann und die zwei Kinder sind bereits zum vierten Mal an der «Langen Nacht der Museen». Ihr Rundgang hat im Fliegermuseum begonnen und weiter soll es noch ins Hundertwasser in Staad und dem Rorschacher Kornhaus gehen. An einem Tag mehrere Museen zu besuchen, sei etwas, was die Familie sonst nicht mache. «Wir gehen sozusagen mit den Kindern in den Ausgang, so dürfen sie auch mal länger aufbleiben», sagt die Mutter.

Überrascht, wie viel in den Museen nachts läuft

Auch einem älteren Pärchen aus Rorschach gefällt das Konzept der «ORF-Lange Nacht der Museen». «Also nur wegen eines Museums würde ich so spät nicht hier her kommen, aber eben weil es mehrere sind, lohnt es sich wirklich», sagt der Mann. Sie seien zum ersten Mal dabei und würden nächstes Jahr bestimmt wieder kommen. «Dass in einem Museum so viel los sein kann, hätte ich nicht gedacht.»

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