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Erfolgswelle: Die Volleyballer des STV St.Gallen bestreiten am Sonntag den Cup-Achtelfinal

Vor einem Jahr noch in der 2. Liga, steht Luca Lehner aktuell mit dem STV St.Gallen eine Stufe höher an der Spitze. Am Sonntag tritt er um 17 Uhr in der Alten Kreuzbleiche im Cup gegen NLB-Leader Volero Zürich an.
Ives Bruggmann
Luca Lehner spielt seit acht Jahren beim STV St. Gallen. (Bild: Michel Canonica)

Luca Lehner spielt seit acht Jahren beim STV St. Gallen. (Bild: Michel Canonica)

Niederlagen sind selten bei den Volleyballern des STV St.Gallen. Seit der ehemalige Nationalspieler Adrian Schläpfer im Sommer 2017 übernommen hatte, setzte es in 42 Spielen gerade einmal deren drei ab. Die Mannschaft ist von Erfolg zu Erfolg geeilt, gewann in der 2. Liga in der Hauptrunde nur ein Spiel nicht und stieg mit zwei Siegen im Playoff souverän auf. Und auch in der 1. Liga geht die Erfolgsserie des STV St.Gallen nahtlos weiter. Von zwölf Meisterschaftsspielen gewann der Aufsteiger deren elf, ausgerechnet im Lokalderby gegen Andwil-Arnegg setzte es die einzige Niederlage ab.

Diese Serie steht in engem Zusammenhang mit vier ehemaligen NLA-Akteuren. Neben Schläpfer sind das Roman Brühwiler, Marc Walzer und Lukas Zürcher. Aber auch die Einheimischen wie Luca Lehner nehmen in der Mannschaft eine wichtige Rolle ein. Auf sie kommt es ebenso an, will das Team Erfolg haben. Der Wittenbacher Lehner ist seit acht Jahren beim STV St.Gallen aktiv. Der 28-jährige Diagonalangreifer erlebte also auch Zeiten, in denen die Mannschaft etwas häufiger verlor.

Frischer Wind, neue Herausforderung

Doch dem 1,88 m grossen Rechtshänder gefällt die aktuelle Situation ganz gut. «Ich mag die Herausforderung», sagt Lehner. Er spielt zwar ein bisschen weniger als zuvor, trägt aber auch nicht mehr die ganze Last auf seiner Position alleine, die er sich mit dem ehemaligen NLA-Spieler Walzer teilt. «Es ist frischer Wind reingekommen, seit der neue Trainer da ist», sagt Lehner. Der grösste Unterschied sei für ihn, dass in den Trainings seit der vergangenen Saison das Niveau deutlich höher sei. «Das kommt der Spielsituation schon sehr nahe.» Mit dem neuen Ehrgeiz, der seit der Ankunft Schläpfers Einzug hielt, kann sich Lehner identifizieren. «Ich will etwas erreichen und mich verbessern. Wenn ich nur zum Plausch spielen wollte, dann wäre ich nicht hier.»

«Wir haben uns eigentlich ein Team aus der NLA gewünscht»

Im Cup folgt nun am Sonntag im Achtelfinal das Heimspiel gegen den NLB-Leader Volero Zürich. «Wir haben uns eigentlich ein Team aus der NLA gewünscht», gibt Lehner zu. Doch mit einem Sieg könnte dieses Szenario eine Runde später doch noch eintreffen. «Für uns ist es dennoch ein spezielles Spiel, auch gegen ein NLB-Team.» Trainer Schläpfer bezeichnet Lehner als «sehr wertvoll» für die Equipe. Er beklage sich nie, wenn er einmal nicht spiele. «Und wenn er zum Einsatz kommt, dann gibt er 120 Prozent», sagt Schläpfer.

Aufstieg finanziell überhaupt machbar?

Um gegen Zürich am Sonntag eine Überraschung zu schaffen, muss bei St.Gallen vieles zusammenpassen. «Die vier erfahrenen Spieler müssen alle gleichzeitig gut spielen und auch die anderen müssen ihr Potenzial ausschöpfen», sagt Schläpfer. In der vergangenen Saison hat St.Gallen bereits einmal ein NLB-Team im Cup bezwungen. Der Trainer ist überzeugt, dass dies auch gegen den Leader möglich ist.

Bereits am Samstag findet in der 1. Liga die Partie des Ersten gegen den Tabellenzweiten Einsiedeln statt. «Ein vorentscheidendes Spiel», sagt Schläpfer, denn bereits jetzt beträgt der Vorsprung fünf Punkte. «Ich bin bislang sehr zufrieden», sagt er. Ob jedoch der Aufstieg zum Thema wird, ist nicht nur von den Leistungen auf dem Platz abhängig. Die erhöhten Kosten stellen den Verein vor eine Herausforderung. Doch zuerst folgt nun am Sonntag «das Zückerchen», wie es Schläpfer nennt: der Cup-Achtelfinal.

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