Michel aus Lönneberga erobert ab Samstag die Storchen-Bühne

Ab morgen Samstag zeigt das Kindertheater Storchen «Michel in der Suppenschüssel».

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Florient Blum spielt Michel aus Lönneberga. (Bild: PD)

Florient Blum spielt Michel aus Lönneberga. (Bild: PD)

Über 10'000 Kinder haben «Pippi Langstrumpf» im Kindertheater Storchen gesehen. Nun kommt «Michel in der Suppenschüssel» – ebenfalls von Astrid Lindgren – auf die Bühne. Morgen Samstag, 17 Uhr, feiert das Musical Premiere.

Darin steckt der Lausbub Michel den Kopf in eine Suppenschüssel, weil er die Reste der Suppe auslecken will. Rein geht der Kopf, aber nicht mehr raus. Ziemlich ärgerlich für die Eltern, dabei ist dies längst nicht der einzige Unfug – oder Streich, je nach Sichtweise – den Michel anstellt.

Am Stück im Storchen sind 15 Kinder beteiligt. Einige davon verfügen über Bühnenerfahrung, einige haben erst kürzlich zu schauspielern begonnen. Darunter auch Hauptdarsteller Florient Blum. Vor einem halben Jahr stiess der Elfjährige zur Truppe und übernimmt nun gleich die Hauptrolle. «Florient hat davor noch nie Theater gespielt, ist aber sehr talentiert und sieht aus wie der Michel», sagt Regisseurin Bettina Kaegi.

Die Bühne musste auf 15 Meter verlängert werden

Das Bühnenbild für das Stück haben die Kinder mitgestaltet und ist so lang, dass dafür die Bühne auf 15 Metern verlängert werden musste. «Dadurch können wir nun eine tolle Inszenierung machen», sagt Kaegi. «Ich glaube, wer das Stück sieht, hat schlicht Freude und lässt sich verzaubern.»

Sie habe das Buch als Vorlage ausgesucht, weil es von derselben Autorin wie Pippi Langstrumpf stammt und deshalb einen Wiedererkennungswert hat: «Michel ist wie Pippi stark, lustig, frech und mutig. Mit der Rolle kann sich jedes Kind identifizieren.»

Tickets sind erhältlich unter www.storchen.net, per Mail an kurt.wettstein@storchen.net oder unter 076 585 09 27.

ST.GALLEN: Hey, Pippi Langstrumpf

Das neue Kindertheater im ehemaligen Kino Storchen hat mit den Aufführungen der ersten Produktion «Pippi Langstrumpf» begonnen. Kinder und Verantwortliche zeigen grosse Freude am Projekt.
Sheila Eggmann