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Mehr Platz und Licht im Schulhaus Ebnet - Schüler zügeln zurück in ihr Schulhaus

Die Sanierung ist beendet und der Trakt C im Schulhaus Ebnet in Andwil kann wieder bezogen werden. Die Schüler und Lehrkräfte freuen sich auf mehr Platz — und den kürzeren Schulweg.
Laura Manser
Die Zweitklässler tragen fleissig Stühle, Holzbretter und Hämmer in den Werkraum. (Bild: Laura Manser)

Die Zweitklässler tragen fleissig Stühle, Holzbretter und Hämmer in den Werkraum. (Bild: Laura Manser)

Im Schulhaus Ebnet in Andwil ist Zügeln angesagt: Die Sanierung des Traktes C ist nach einem Jahr abgeschlossen und die Regale können eingeräumt werden. Die Mittelstufe pendelte während der Renovierungsarbeiten mit einem Shuttle-Bus zwischen dem Lindenberg-Schulhaus in Gossau und dem Schulhaus Ebnet in Andwil.

Die Vorfreude der Schülerinnen und Schüler auf die neuen Schulzimmer ist gross. Sogar von den Zweitklässlern hört man Sätze wie «dann ist endlich meine Schwester wieder im selben Schulhaus» oder «man hat jetzt viel mehr Platz und die Fassade erinnert an das Naturmuseum in St.Gallen.»

Weil fünf Mittelstufenklassen in Gossau zur Schule gegangen sind, konnte der Raumbedarf gesenkt werden, wie Cyrill Wehrli, Schulleiter der Schulgemeinde Andwil-Arnegg, sagt. «Die Bauarbeiten wurden rechtzeitig fertig. Jetzt transportieren wir noch einige schwere Schachteln, dann können die Lehrkräfte ihre Räume einrichten. Währenddessen geniessen die Schüler einen schulfreien Tag.» Lediglich der Pausenplatz und die Teerarbeiten müssen noch abgeschlossen werden. Gemäss dem Schulleiter ist im Moment vor allem Hausabwart Marcel Egger zu danken. Er habe seine Koordinationsfähigkeit und Flexibilität einmal mehr bewiesen.

Elektrische Wandtafeln und grössere Zimmer

Seit der Sanierung besitzt die Schule auch interaktive Wandtafeln. Des Weiteren wurde der Korridor zur Lernlandschaft umgestaltet, das Teamzimmer vergrössert und die Klassenzimmer wirken «freundlicher und heller», so der Schulleiter.

Doch zu solchen Erneuerungen gehören auch Herausforderungen. Dass die Lehrkräfte zwischen den beiden Orten hin und her wechseln mussten, erschwerte laut Wehrli die Kommunikation. «Auch der Schulweg mit dem Bus war nicht immer einfach.» Ausserdem habe man die Enge im Gebäude gespürt.

Trotz allem haben sich die Arbeit und der Aufwand ausbezahlt und «der Erfolg macht sich jetzt bemerkbar», sagt Schulleiter Wehrli. Er sei froh, dass «alle mitgespielt und etwas in Kauf genommen haben.» Und nach den Sommerferien können wieder alle unter einem Dach unterrichten.

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