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Neue Pächterin des Horner Seebads bietet mehr als Pommes und Glace

Das Seebad Horn hat eine neue Pächterin. Mit Kornelia Simon hat die Gemeinde eine erfahrene Gastronomin an Bord geholt. Unter anderem war sie in einem Davoser Trendlokal tätig.
Rahel Jenny Egger
Seit Ostern trifft man Kornelia Jutta Simon am Badikioskfenster in Horn. (Bild: Rahel Jenny Egger)

Seit Ostern trifft man Kornelia Jutta Simon am Badikioskfenster in Horn. (Bild: Rahel Jenny Egger)

Der Himmel ist bewölkt und es zieht frisch vom See her. Das Wetter spielt bis jetzt noch nicht mit, wenn es um Kornelia Simons Pläne geht. Seit Ostern hat sie als neue Pächterin den Badikiosk des Seebads Horn eröffnet. Trotz des mehrheitlich eher schlechten Wetters verzeichnet sie aber doch schon einige Besucher.

Es ist ihr dritter Sommer am Bodensee. Vor dem Umzug nach Arbon, lebte sie 27 Jahre lang in Graubünden. Während der ersten 13 wohnte und arbeitete sie in Klosters. Danach erfolgte der Umzug nach Davos. Das berühmte Skiresort war für 14 Jahre ihr Zuhause. In dieser Zeit führte sie zusammen mit ihrem damaligen Lebensgefährten die Pizzeria Palüda. «Das war damals das Trendlokal der Stadt. Alle gingen hin», erzählt sie. Im Sommer führte das Paar dann jeweils das Restaurant Strandbad mit rund 200 Aussenplätzen und einer Liegewiese. Für die Arbeit im Seebad Horn scheint sie also durchaus gewappnet.

Ein Neuanfang am Bodensee

Als die Beziehung in die Brüche ging, zog sie nach Arbon. «Ich bin in Friedrichshafen aufgewachsen und man sagt ja: Ein Seehase kehrt immer zurück an den See.» Sie fühle sich deswegen wahrscheinlich auch so wohl am Bodensee und habe sich gut eingelebt. Nur an das Klima musste sie sich zuerst gewöhnen. «Am Anfang war mir immer viel zu heiss», sagt sie. Die ersten beiden Sommer arbeitete sie im Service für den Hafentreff in Steinach. Sie habe aber immer nach etwas Eigenem gesucht, betont sie. Als dann die Stelle als Pächterin der Badi Horn ausgeschrieben wurde, nutze sie die Chance und bewarb sich sofort. Sie sagt:

«Ich finde es toll, dass die Horner mir als relativ frisch Zugezogene so eine Chance geben. Das ist nicht selbstverständlich»

Verändern möchte sie am Konzept nicht viel. Lediglich die Speisekarte soll etwas Pepp erhalten. Bis jetzt gab es im Horner Seebad nur das typische Badi-Essen. Vorwiegend Pommes frites und Glace also. Simon hat nichts gegen die Klassiker. «Ich möchte aber trotzdem noch ein paar Alternativen anbieten können.» Das will sie mit Flammkuchen und gesundem Essen erreichen. Sie freut sich auf ihre erste Saison im Horner Seebad. Ob sie nächstes Jahr wieder hinter dem Kiosk stehen wird, ist noch unklar. Weitere Jahre als Badipächterin könnte sie sich aber gut vorstellen. «Ich hoffe sehr, dass die Gemeinde Horn mit mir zufrieden ist», sagt sie. Es sei noch unklar, was sie nach dem Ende der Badesaison erwarte. «Zuerst mache ich einmal Ferien. Wenn mir dann zu langweilig wird, suche ich Arbeit.»

Die Schwimmsaison in Horn beginnt offiziell am Sonntag, 12. Mai. Der Badikiosk hat aber schon geöffnet. In der Vorsaison bis Ende Mai öffnet Simon um 11.30 Uhr, voraussichtlich es regnet nicht. Ab Juni öffnet das Seebad dann um 8.30 Uhr. Die Schwimmbecken werden erst ab Saisonstart gefüllt. Bis dahin können Mutige aber selbstverständlich auch den Sprung in den Bodensee wagen.

Badestart trotz Schnee im Mai

Für die Badis rund um den Bodensee ertönt mit dem Monat Mai wie jedes Jahr wieder der Startschuss für die Saison. Das Strandbad Bruggerhorn in St. Margrethen hat schon seit dem Samstag letzter Woche geöffnet. Alle anderen starten die Badesaison spätestens an diesem Wochenende. Im Schwimmbad Rheineck wird die Eröffnung am Freitag, 12. Mai, mit einem Apéro gefeiert. Die Badis in Goldach, Steinach, Thal und auch das Strandbad in Rorschach öffnen am Samstag, 11. Mai. Die Badhütte Rorschach und die Badi Horn bilden das Schlusslicht und empfangen ihre Schwimmer ab dem Sonntag, 12. Mai.

Die Badesaison dauert in der Regel bis Mitte September. Bis dahin kann man dann wieder Bahnen ziehen, plantschen, Glace essen und sünnelen. Auch wenn das Wetter momentan eher nach Daunenjacke und Regenschirm aussieht, als nach Bikini und Strandtuch. Die Wassertemperaturen fallen zurzeit noch relativ kalt aus. Sie bewegen sich zwischen 11 und 12 Grad Celsius. Gfrörli müssen da wohl noch auf etwas sonnigere Tage warten. Für den Rest gilt die Badisaison als offiziell eröffnet.

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