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Mehr als genug Unterschriften für eine Initiative: Über 1500 wollen das Graffiti behalten

Seit Dienstagmittag sammelt Marcel Baur Unterschriften für den Erhalt der Wandbemalung auf der Offenen Kirche. Über 1500 hat er schon beisammen.
Seraina Hess
Die Frau auf der Offenen Kirche beschäftigt die Bevölkerung. (Bild: Benjamin Manser)

Die Frau auf der Offenen Kirche beschäftigt die Bevölkerung. (Bild: Benjamin Manser)

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Stadtblogger Marcel Baur hat den Nerv der Stadtbevölkerung getroffen. Mit seiner am Dienstagmittag lancierten Online-Petition für den Erhalt des Wandbildes an der Fassade der offenen Kirche hat er in weniger als 24 Stunden über 1200 Unterschriften gesammelt. Baur schreibt:

«Diese Anzahl würde in der Stadt St.Gallen eigentlich für die Einreichung einer Initiative ausreichen.»

Der Petitionär Marcel Baur. (Bild: PD)

Der Petitionär Marcel Baur. (Bild: PD)

Nötig sind dafür 1000 Unterschriften.Ein Abbruch des Zulaufs ist derzeit noch nicht absehbar: Am Mittwochnachmittag kurz nach 17.30 Uhr waren es bereits 1540 Unterschriften. Die Sammelaktion läuft gemäss Mitteilung des Petitionärs noch bis Freitagmittag. Das Feedback, das Marcel Baur bislang entgegennehmen konnte, sei durchwegs positiv. «Trotz der mehrheitlich via Social Media geführten Mobilisierungskampagne erreichten mich keine negativen oder gar abschätzigen Reaktionen.»

Übergabe mit offenem Brief

Ziel der Online-Petition ist es, die Denkmalpflege des Kantons St.Gallen umzustimmen und die unbefristete Bewilligung des Wandbilds auf der offenen Kirche doch noch zu erteilen. («Tagblatt» von gestern). Die involvierten Dienststellen, neben der Denkmalpflege das Amt für Baubewilligungen der Stadt St.Gallen, hätten sich bislang nicht bei ihm gemeldet, schreibt Baur. Deshalb würden bereits «Überlegungen angestellt, wann und wie die Unterschriften an die Verantwortlichen übergeben werden können.» Als mögliche Form nennt Baur eine Übergabe der Unterschriften mit einem offenen Brief.

Nicht nur der Stadtblogger wurde aktiv im Fall Wandbild: Der der ökumenische Verein Wirkraum Kirche, der die Offenen Kirche verwaltet, will Rekurs gegen den Entscheid des Kantons einlegen.

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