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Matura: Lorena Späth ist schon wieder die Beste

Die Untereggerin Lorena Späth hat das Gymnasium Untere Waid in Mörschwil als Jahrgangsbeste verlassen. Davor heimste sie schon den Preis für die beste Maturaarbeit ein.
Daniela Huber-Mühleis
Nach dem erfolgreichen Abschluss will Lorena Späth nun ein Zwischenjahr einlegen. (Bild: Ralph Ribi)

Nach dem erfolgreichen Abschluss will Lorena Späth nun ein Zwischenjahr einlegen. (Bild: Ralph Ribi)

Der Notendurchschnitt 5,8 hat sie selber überrascht, sagt Lorena Späth. Mitschüler und Lehrer hätten eher damit gerechnet. Die 17-Jährige schloss die Matura am Mörschwiler Gymnasium Untere Waid als Jahrgangsbeste von 24 Schülerinnen und Schülern ab.

Hinter einem solchen Abschluss muss viel Aufwand stecken. Sie sagt:

«Auch ein Spitzensportler muss trainieren, bis sich ein Erfolg einstellt»

Sie räumt aber auch ein, dass sie vielseitig interessiert ist, und die Wahl des Schwerpunktfachs Latein ihre besondere Affinität zu Sprachen zeige. Einen Rückschlag musste sie kurz vor den mündlichen Prüfungen einstecken: Eine starke Sommergrippe stellte ihren Lernplan von heute auf morgen auf den Kopf. «Trotzdem war ich zu meinem Erstaunen vor den Abschlussprüfungen sehr ruhig.»

Schon für die Maturaarbeit einen Preis gewonnen

Als Maturaarbeit hat sich Späth das selbst konzipierte Modell zur Begabungsförderung ausgewählt. Dieses pädagogische Thema weckte bereits in der Primarschule ihr Interesse. Mit ihrer Förderung gewann die Schule Untereggen 2006 den begehrten Lissa-Preis. Aus diesem Grund gab die Stiftung für hochbegabte Kinder einen Film über die Preisträger in Auftrag. «In diesem Zusammenhang wurde ich ausgewählt, um mit einem professionellen Filmteam des Schweizer Fernsehens einen Beitrag zu drehen. Dieser Umstand führte mich schliesslich zum Thema meiner Maturaarbeit», sagt Späth.

Dabei wurde sie von der Rektorin der Unteren Waid, Jeannette Wick, im Bereich Pädagogik unterstützt. Die Arbeit wurde mit einer 6 benotet und Lorena Späth gewann mit einem Mitschüler den Preis für die beste Maturaarbeit der Unteren Waid.

Auf den Lern- und Prüfungsstress folgt nur wenig Zerstreuung. Nach dem Besuch des Open-Airs und Kurztrips mit Freunden fliegt Späth in den Norden. «Ich werde drei Monate lang in Schweden als Workawayer bei Familie Hensler, welche in der diesjährigen Staffel ‹Auf und davon› im Schweizer Fernsehen zu sehen war, arbeiten.» Davor beginnt sie jedoch ein Praktikum am SBW Talent-Campus in St. Gallen. «In dieser Schule wird selektionierten Talenten aus dem Fussballbereich die Möglichkeit geboten, eine Sekundarschulausbildung und eine sportliche Karriere gleichzeitig und ganzheitlich kombinieren zu können. Dieser Ansatz reizt mich sehr.» Im Zwischenjahr will sie sich auch Gedanken zum Studium machen.

Späths Leben dreht sich aber nicht nur um Bildung. Sie möchte wieder stärker ihre Hobbies wie Tanzen, Klavierspielen und Skifahren pflegen und im Jugendparlament SG/AI/AR aktiv sein. Reisen steht ebenso auf ihrer To-Do-Liste wie Fahrstunden. Vor allem möchte sie aber nach der strengen Matura-Vorbereitung eines: die Freizeit geniessen.

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