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Wegen defektem Bewegungsmelder: St.Galler Feuerwehr hält unfreiwillig ihre Nachbarn wach

Vom Depot Ost der St.Galler Milizfeuerwehr aus leuchtet es den Nachbarn ins Schlafzimmer, weil Bewegungsmelder ständig die Beleuchtung aktivieren. Schuld sind aber nicht etwa Tiere, sondern ein Heizlüfter.
Aliena Trefny
Das frisch renovierte Depot Ost der Milizfeuerwehr raubt Anwohnern den Schlaf. (Bild: Urs Bucher)

Das frisch renovierte Depot Ost der Milizfeuerwehr raubt Anwohnern den Schlaf. (Bild: Urs Bucher)

Das Licht im Depot geht die halbe Nacht an und aus. Jedes Mal strahlt es den Nachbarn ins Schlafzimmer. Gemäss eines Eintrags im Stadtmelder von gestern Vormittag reagieren die Bewegungsmelder im frisch renovierten Depot Ost der Milizfeuerwehr an der Espenmoosstrasse fast zu gut. Das Problem sind nicht etwa Tiere, die ums Haus schleichen, sondern die Heizlüfter im Depot. Diese versetzen die Luft in Schwingungen und Vibrationen, die wiederum den Bewegungsmeldern das Signal zur Aktivierung geben.

Wie Jascha Müller, Kommandant der Milizfeuerwehr St. Gallen, auf Anfrage sagt, ist den Verantwortlichen das Problem bekannt:

«Der Elektroingenieur ist an der Sache dran. Bisher aber noch ohne Erfolg.»

Es sei aber wichtig, dass die Störung so bald wie möglich behoben werden kann. «Wir versuchen mit allen Kräften, eine Lösung zu finden. Verschiedene Versuche, zum Beispiel das Umprogrammieren der Melder, waren aber erfolglos.»

Müller ist es wichtig, die Quartierbewohner so bald wie möglich nicht mehr zu stören. «Die Bewegungsmelder wurden vorläufig deaktiviert und die Lichter auf Handbetrieb gestellt», sagt er. Das bedeutet, dass die Lichter mit einem Knopf ein- und ausgeschaltet werden.

Jascha Müller, Kommandant der Milizfeuerwehr St.Gallen. (Bild: PD)

Jascha Müller, Kommandant der Milizfeuerwehr St.Gallen. (Bild: PD)

Wind lässt die Rollläden nach oben fahren

Die Störung ist aber nicht neu: Bereits im Oktober – noch bevor die Feuerwehr das Depot in Betrieb genommen hat – sei das Problem zum ersten Mal aufgetreten, sagt Müller.

Seit November laufen nun schon Versuche, um das Problem in den Griff zu bekommen. Müller sagt:

«Diese Lichtemission ist eine unnötige Stromverschwendung und belastend für die Anwohner.»

Eine kurzfristige Massnahme wäre, die Rollläden in der Nacht zu schliessen. «Das wird auch gemacht. Allerdings fahren die Läden in einer stürmischen Nacht automatisch wieder hoch.» Das war letztens in der Nacht auf Montag der Fall – sehr zum Leidwesen der Anwohnerinnen und Anwohner.

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