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Lokremise in St.Gallen sucht einen Wirt: Vertrag mit PSG endet nach 10 Jahren

Die Stiftung Lokremise schreibt die Gastronomie für das Kulturzentrum neu aus. Ob sich die Peter Schildknecht Gastronomie (PSG) sich nochmals bewirbt, ist offen. Die Rahmenbedingungen für die Pacht wurden angepasst.
Daniel Wirth
Das Restaurant in der Lokremise: Auch Grossanlässe finden hier statt.

Das Restaurant in der Lokremise: Auch Grossanlässe finden hier statt.

Die Medienmitteilung der Stiftung Lokremise hat es in sich: Denn das Restaurant im Kulturzentrum ist nicht irgendeins; es ist eins, das weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist und stark frequentiert wird.

Seit 2010 ist die Lokremise als spartenübergreifendes Kulturzentrum in der Stadt St.Gallen etabliert. Geführt durch die Stiftung Lokremise und gemeinsam mit den Partnerinstitutionen Konzert und Theater St.Gallen, Kinok und Kunstmuseum vereint das Kulturzentrum Theater, Tanz, Kino und Kunst unter einem Dach und bietet zudem Raum für kulturelle und private Anlässe.

Das Restaurant in der Lokremise diene der kulinarischen Bereicherung des Kulturbetriebs und stelle zugleich ein eigenes Kulturelement dar, heisst es im Communiqué der Stiftung.

Peter Schildknecht überlegt sich Bewerbung

Seit das Kulturzentrum auf der Nordseite des Bahnhofes den Betrieb vor zehn Jahren aufgenommen hat, ist die Peter Schildknecht Gastronomie (PSG) für die Lokremise-Gastronomie verantwortlich. Der Pachtvertrag lief fünf Jahre und wurde danach für fünf weitere Jahre bis Ende 2020 verlängert, wie Mirjam Hadorn, Geschäftsführerin der Stiftung Lokremise, auf Anfrage sagt.

Weil es sich bei der Lokremise um ein Gebäude von öffentlichem Interesse handle, sei der Stiftungsrat vom Kanton angehalten worden, die Gastronomie neu auszuschreiben. Ob PSG weitermachen will, ist derzeit offen. Gemäss Hadorn wurde PSG eingeladen, sich erneut um einen Pachtvertrag zu bewerben. PSG habe gegenüber der Stiftung verlauten lassen, sie werde die neuen Rahmenbedingungen genau prüfen und hernach entscheiden, ob sie sich bewerbe.

Rahmenbedingungen wurden angepasst

Für die Stiftung ist gemäss Hadorn nach zehn Jahren der Zeitpunkt jetzt richtig, die Rahmenbedingungen für die Gastronomie anzupassen. Laut Medienmitteilung werden innovative Konzepte, tragfähige Geschäftsideen sowie durchdachte Vorhaben.

Mirjam Hadorn führt die Geschäfte der Stiftung Lokremise.

Mirjam Hadorn führt die Geschäfte der Stiftung Lokremise.

Die Stiftung Lokremise wünsche sich ein wirtschaftlich erfolgreiches Gastronomiekonzept, das ein bunt gemischtes Publikum anziehe und Rücksicht auf die kulturellen Belange des Kulturzentrums nehme, heisst es. Interessenten für einen Pachtbeginn ab 2021 sollten professionelle, erfahren Gastronomen sein und Erfahrung mit Grossanlässen haben, heisst es in der Ausschreibung.

Der Bewerbungsprozess ist gestartet und läuft bis Ende August dieses Jahres. Die Stiftung Lokremise hat mit einem ersten Auswahlverfahren die Awit Consulting AG in Arbon beauftragt. Gemäss Hadorn will der Stiftungsrat noch in diesem Jahr entscheiden, mit wem ein neuer Pachtvertrag über die nächsten Jahre abgeschlossen wird.

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