Logenplatz für Planespotter und Aviatik-Fans am Flugplatz Altenrhein

Während des WEF in Davos gelten auch für das Flieger- und Fahrzeugmuseum in Altenrhein erhöhte Sicherheitsvorschriften. Die Terrasse auf dem Fliegermuseum ist für Museumsbesucher trotzdem zugänglich.

Rudolf Hirtl
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Während des WEF in Davos landen am Airport in Altenrhein zwischen 350 und 400 Flugzeuge. Auf der Terrasse des Fliegermuseums sind diese besonders gut zu beobachten.

Während des WEF in Davos landen am Airport in Altenrhein zwischen 350 und 400 Flugzeuge. Auf der Terrasse des Fliegermuseums sind diese besonders gut zu beobachten.

Rudolf Hirtl

Johannes Vonier schraubt konzentriert am Zylinderkopf eines Bentleys. Ab und zu, wenn die Triebwerke eines landenden Privatjets aufheulen, blickt er kurz auf und verfolg das Treiben beim Airport in Altenrhein durch die grosse Scheibe. «Meine Leidenschaft gehört zwar den Oldtimern», sagt der Mitgründer des neuen FFA-Museums, «doch während des WEF ist es spannend zu sehen, welche Flugzeugtypen hier landen, zumal jetzt ein x-faches mehr läuft, als an regulären Tagen.»

Während des WEF kann der Platz am Airport in Altenrhein schon mal eng werden.
4 Bilder
Während des WEF kann der Platz am Airport in Altenrhein schon mal eng werden.
Bleibt zu hoffen, dass der hinterste Flieger nicht zuerst weg will.
Das Warten auf den Abflug.

Während des WEF kann der Platz am Airport in Altenrhein schon mal eng werden.

Tino Dietsche

Besonders gut ist die Sicht auf der riesigen Terrasse des Fliegermuseums, wo sich Zuschauer und Planespotter versammelt haben, welche die ankommenden Flugzeug fotografieren. «Gestern waren besonders spannende Flugzeuge da», sagt einer davon. Die serbische Regierung sei mit einem Jet von Bombardier gekommen und auch der blaue Gulf Stream von Maersk, das ist die weltweit grösste Containerschiff-Reederei, sei gelandet.

Auch während des WEF ist die Terrasse für die Museumsbesucher zugänglich. «Allerdings müssen auch wir strengere Sicherheitsauflagen beachten. So müssen alle Tore geschlossen sein und die Notausgänge wurden alarmgesichert», sagt Johannes Vonier. Zudem halte man verstärkt Ausschau nach verdächtigen Personen. Es sei ja nicht gänzlich auszuschliessen, dass auch beim Airport Chaoten auftauchen würden.