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TCS lobt Pläne für die dritte Röhre

Die TCS-Regionalgruppe freut sich über die Pläne zur Engpassbeseitigung auf der Stadtautobahn. Jedoch befürchtet sie eine einseitige städtische Verkehrspolitik.
Christoph Renn
Die TCS-Regionalgruppe freut sich über den Bau der dritten Röhre durch den Rosenberg. (Bild: Ralph Ribi)

Die TCS-Regionalgruppe freut sich über den Bau der dritten Röhre durch den Rosenberg. (Bild: Ralph Ribi)

Das Nein des Stadtsanktgaller Stimmvolkes zur Mobilitäts-Initiative vom vergangenen Jahr haben die Verantwortlichen der TCS-Regionalgruppe St. Gallen und Umgebung noch nicht ganz verarbeitet. Immerhin habe der TCS das Volksbegehren der bürgerlichen Parteien und Verbände «an vorderster Front» unterstützt, sagte Präsident Marcel Aebischer an der Generalversammlung vom Dienstagabend. Die Weichen in der städtischen Verkehrspolitik seien damit für die nächsten Jahrzehnte unwiderruflich gestellt. «Es bleibt zu hoffen, dass der Stadtrat und das Stadtparlament bei konkreten Verkehrsvorlagen trotzdem für alle Verkehrsträger vernünftige Lösungen finden werden», sagte Aebischer.

In seiner Eröffnungsrede vor den 116 anwesenden Mitgliedern im Weiterbildungszentrum Holzweid schwenkte Marcel Aebischer aber schnell auf eine aus seiner Sicht positive Neuigkeit: «Das Thema der Engpassbeseitigung auf der St. Galler Stadtautobahn mit einer dritten Röhre durch den Rosenberg als Kernelement.» Denn es sei klar, dass in der Stadt St. Gallen der Verkehrskollaps drohe, wenn bis 2040 zwischen Neudorf und Kreuzbleiche keine dritte Röhre gebaut werde. Und auch weitere verkehrsentlastende Elemente auf dem Stadtgebiet müssten realisiert werden.

Zufrieden mit dem Kostenteiler

Umso positiver ist laut Aebischer der Kostenteiler zwischen Astra, den Kantonen St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden, der Stadt St. Gallen und der Gemeinde Teufen zu bewerten. Der Bund übernimmt rund 1,14 Milliarden Franken. So bleiben noch Aufwendungen von 150 bis 200 Millionen Franken für die restlichen vier Involvierten. «Diese Kosten sind deutlich tiefer als bisher angenommen beziehungsweise liegen mit momentan geschätzten 150 bis 200 Millionen Franken im Rahmen anderer Umfahrungsprojekte im Kanton von geringerer Tragweite und Grösse», sagte Aebischer.

Aus Sicht der TCS Regionalgruppe St. Gallen und Umgebung sei die kürzlich vorgestellte Bestvariante sehr stimmig. «Das Gesamtprojekt verflüssigt sowohl den Verkehr auf der Autobahn als auch in der Stadt, und die regionale Erreichbarkeit wird sichergestellt.» Gleichzeitig werde der Verkehr an der Oberfläche verringert, was mehr Platz für den öffentlichen Verkehr und den Fuss- und Veloverkehr schaffe. Vor allem bleibe die Entwicklung des Areals Güterbahnhof möglich. «Ein Umstand, der auch die bisherigen Gegner dieses Anschlusses überzeugen sollte.» Der Weg zum Ziel sei aber noch weit und beschwerlich. «Der TCS wird sich im Rahmen seines Engagements bei der IG Engpassbeseitigung weiterhin für eine möglichst rasche Lösung einsetzen», sagte Aebischer.

Mehrere Millionen Franken für die Verkehrssicherheit

An der 92. Hauptversammlung führte Marcel Aebischer weiter aus, dass der Touring Club Schweiz auch 2018 wieder Millionen für die Verkehrssicherheit ausgegeben habe. Die Regionalgruppe steuerte beispielsweise einen fünfstelligen Betrag an den Betrieb der Schülerverkehrsschulungsanlage in der Olma-Halle bei. Nach der Eröffnungsrede stand eine Ersatzwahl auf der Traktandenliste: Die 116 teilnehmenden Mitglieder wählten neu FDP-Stadtparlamentarier Oskar Seger in den Vorstand der TCS-Regionalgruppe.

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