«Liebes Christkind, ich wünsche mir eine gute Städtlimetzgerei»: Die neun Gemeinde- und Stadtpräsidenten der Region Rorschach wünschen sich etwas für ihre Gemeinde

Spitzenplätze in positiven Statistiken, wenig Einreichungen von Baugesuchen und eine Besänftigung des Beschwerdeführers: Die Gemeinde- und Stadträte erhoffen sich viel vom diesjährigen Weihnachtsfest.

Sina Walser
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Die meisten der Wünsche der Gemeinde- und Stadtpräsidenten sind nicht sehr geeignet als Päckli für unter den Christbaum.

Die meisten der Wünsche der Gemeinde- und Stadtpräsidenten sind nicht sehr geeignet als Päckli für unter den Christbaum.

Bild: Getty Images

Noch eine Woche bis zum grossen Fest. Dann kommt die ganze Familie zusammen, die Bäuche sind voll von Fondue Chinoise oder Filet im Teig und die Kinder warten gespannt darauf, was das Christkind gebracht hat.

Auch die neun Gemeinde- und Stadtpräsidenten aus der Region Rorschach haben ihre Wünsche formuliert. Für ihre Gemeinde oder Stadt erhoffen sie sich mehrheitlich, aktuelle Projekte erfolgreich abschliessen zu können. Die meisten der Wünsche sind leider aber nicht sehr geeignet als Päckli für unter den Christbaum. Vielleicht erfüllt das Christkind dennoch ein oder zwei Wünsche.

Mit der Hoffnung auf ein Päckli wünscht sich zum Beispiel Urs Müller den Einzug eines guten Stadtmetzgers in Rheineck und einen direkten Zugang zum Altenrhein. Michael Götte erhofft sich Spitzenplätze für Tübach in positiven Statistiken, während Thomas Fehr das Christkind um wenig Sozialfälle in Horn bittet. Welche der Wünsche das Christkind erfüllen will, wird im nächsten Jahr ersichtlich sein. Eine gewisse Überraschung soll ja noch bleiben.

Einen guten Verlauf der geplanten Projekte

Thomas Müller, Stadtpräsident Rorschach.

Thomas Müller, Stadtpräsident Rorschach.

Bild: Rudolf Hirtl

Mein Wunsch für das Christkind ist, dass die Stadtentwicklung unter Röbi Raths gut weitergeht. Es wäre natürlich auch schön, wenn das Christkind die geplanten Projekte, wie zum Beispiel der Autobahnanschluss oder die Unterführung beim Stadtbahnhof so beseelt, dass diese auch gut umgesetzt werden können.


Den Planungsstart vom Geh- und Radweg

Beat Hirs, Gemeindepräsident Rorschacherberg.

Beat Hirs, Gemeindepräsident Rorschacherberg.

Bild: Benjamin Manser

Mein Wunsch für das Christkind ist ganz simpel. Ich wünsche mir von ihm den Planungsstart vom Geh- und Radweg entlang der Kantonsstrasse. Mit diesem Wunsch zum Seeuferwegs kann ich nicht nur mich, sondern auch die gesamte Gemeinde und die Region Rorschach glücklich machen.


Wenig Sozialfälle und eine gute Steuerentwicklung

Thomas Fehr, Gemeindepräsident Horn.

Thomas Fehr, Gemeindepräsident Horn.

Bild: Ralph Ribi

Da ich ein Zahlenmensch bin, soll das Christkind für eine gute Steuerentwicklung sorgen und uns möglichst wenig Sozialfälle bringen. So erhalten wir insofern ein Geschenk, da dadurch wenige Kosten für die Gemeinde anfallen. Ein gutes Verhältnis mit der Bevölkerung ist natürlich auch ein Wunsch wert.


Die Bewilligung für das Projekt Dorfzentrum

Dominik Gemperli, Gemeindepräsident Goldach.

Dominik Gemperli, Gemeindepräsident Goldach.

Bild: Ralph Ribi

Mein grösster Wunsch für die Gemeinde Goldach ist, dass wir das Projekt der Überbauung im Dorfzentrum möglichst zeitnahe in Angriff nehmen können und einen Schritt vorankommen. Vielleicht kann der weihnachtliche Geist zusätzlich auch den Beschwerdeführer beseelen, und für eine Bewilligung sorgen.


Das Zustandekommen des Fernwärmeprojekts

Norbert Rüttimann, Gemeindepräsident Untereggen.

Norbert Rüttimann, Gemeindepräsident Untereggen.

Bild: Ralph Ribi

Mein Wunsch für die Gemeinde Untereggen ist, dass das Fernwärmeprojekt gut geplant werden kann und zu Stande kommt. Zusätzlich wünsche ich mir, dass die Arbeiten an der Fussgängerbrücke zwischen Untereggen und Mörschwil weiterhin gut laufen und dass die Bewohner glücklich und gesund bleiben.


Eine Metzgerei und den Verkehr im Untergrund

Urs Müller, Stadtpräsident Rheineck.

Urs Müller, Stadtpräsident Rheineck.

Bild: Gert Bruderer

Ich wünsche mir für Rheineck eine gute Städtlimetzgerei und die Verlegung der Bahnhofstrasse sowie der Eisen- und Autobahn in den Untergrund. So hätten wir einen direkten Zugang zum Alten Rhein. Falls dieser Wunsch nicht erfüllt wird, wäre eine direkte Aussicht auf das Mittelmeer auch keine schlechte Sache.


Weniger Baugesuche und viel Glück

Röbi Raths, Gemeindepräsident Thal.

Röbi Raths, Gemeindepräsident Thal.

Bild: Urs Bucher

Ich wünsche mir für Thal jetzt und nach meinem Wechsel nach Rorschach weiterhin ein gutes Einvernehmen zwischen Behörde und Bevölkerung und viel Glück bei jetzigen Projekten. Dass weniger Baugesuchen eingereicht werden, ist ebenfalls ein Wunsch, den das Christkind für die Gemeinde erfüllen darf.


Einen guten Zusammenhalt in Steinach

Roland Brändli, Gemeindepräsident Steinach.

Roland Brändli, Gemeindepräsident Steinach.

Bild: Rudolf Hirtl

Bei mir soll dieses Jahr ein Versprechen unter dem Christbaum liegen, dass der Zusammenhalt in der Gemeinde Steinach weiterhin so gut sein wird, wie im diesjährigen 1250.Jubiläumsjahr. Zusätzlich soll das Christkind dafür sorgen, dass Steinach seinen liebens- und lebenswerten Charakter beibehält.


Spitzenplätze in positiven Statistiken

Michael Götte, Gemeindepräsident Tübach.

Michael Götte, Gemeindepräsident Tübach.

Bild: Ralph Ribi

Das Christkind soll die bauliche Entwicklung in Tübach zu Gunsten eines guten Dorfcharakters positiv beeinflussen. Des Weiteren wünsche ich mir, dass wir in positiven Statistiken Spitzenplätze erreichen. Ob diese wieder bei der Geburtenrate oder beim Steuerfuss sind, überlassen wir dem Christkind.

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