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St.Gallen: Letzte Bauetappe im Wolfganghof

Die St.Galler Pensionskasse möchte im Wolfganghof fünf neue Mehrfamilienhäuser mit 135 Wohnungen bauen. Der Sondernutzungsplan zum 50-Millionen-Franken-Projekt liegt derzeit öffentlich auf.
Roger Berhalter
Wohnen am grünen Hang: Die fünf neuen Mehrfamilienhäuser (ganz rechts) der Wolfganghof-Siedlung in Haggen im Modell. (Bild: PD)

Wohnen am grünen Hang: Die fünf neuen Mehrfamilienhäuser (ganz rechts) der Wolfganghof-Siedlung in Haggen im Modell. (Bild: PD)

Der Wolfganghof ist noch nicht fertig gebaut. Im Süden des Quartiers mit den markanten roten Backsteinbauten ist eine Wiese noch immer grün, zwischen der Villa Thorbecke, den bestehenden Mehrfamilienhäusern und der Busendhaltestelle Wolfganghof. Dass auf dieser Wiese einmal gebaut wird, zeichnet sich seit bald 40 Jahren ab. Schon auf dem Gestaltungsplan Haggen aus dem Jahr 1981 sind auf dem Areal Reihenhäuser eingezeichnet.

Im Grundsatz sind diese Pläne nach wie vor aktuell, doch die Details haben sich geändert. Deshalb hat der Stadtrat einen neuen Sondernutzungsplan Wolfganghof beschlossen. Bis 6. März liegen die Pläne in der Baudokumention im Amtshaus öffentlich auf. Bauherrin ist die St. Galler Pensionskasse (SGPK), der die ganze Siedlung gehört. Sie investiert 50 Millionen Franken in die letzte Bauetappe.

Mietwohnungen mit 2,5 bis 3,5 Zimmern

Konkret sind fünf Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 135 Wohnungen geplant. 117 davon haben 2,5 und 3,5 Zimmer, dazu kommen 16 Wohnungen mit 4,5 Zimmern und sechs mit 1,5 Zimmern. Die Einheiten sind damit deutlich kleiner als jene der bestehenden Siedlung, die zu 70 Prozent aus Wohnungen mit 4,5 bis 6 Zimmern besteht. «Wir wollen das Quartier um kleinere Wohnungen ergänzen», sagt Philipp Zünd, Leiter der Immobilien-Abteilung der St. Galler Pensionskasse. Deshalb sei man auch von den ursprünglich geplanten Reihenhäusern abgekommen und setze nun auf kleinere, bezahlbare Mietwohnungen für Ältere und Junge, Singles und Paare.

Insbesondere älteren Quartierbewohnern sollen die Wohnungen eine Möglichkeit bieten, in eine kleinere Einheit umzuziehen und so möglichst lange im Quartier zu bleiben. Alle fünf Neubauten sind altersgerecht und barrierefrei, auch dies ein Unterschied zu den bestehenden Wohnungen in der Siedlung, die bis auf wenige Ausnahmen über keinen Lift verfügen.

In einem der fünf Häuser – dem achteckigen Bau mit Innenhof an der Busendhaltestelle – ist selbstständiges oder betreutes Wohnen im Alter angedacht. Dort könnte beispielsweise die Spitex präsent sein. Auch die Kindergärtler im Quartier könnten dort eine zusätzliche Spielmöglichkeit im Freien erhalten. Weiter sind dort ein Café mit Mittagstisch und Gemeinschaftsräume vorgesehen. Das sind alles erst Ideen, die Nutzung des Gebäudes ist laut Philipp Zünd noch nicht definiert. Der achteckige Bau soll aber auf jeden Fall halböffentlich und altersdurchmischt genutzt werden, während es sich bei den übrigen Häusern um reine Wohngebäude handelt.

96 Parkplätze in der Tiefgarage

Erschlossen wird die Überbauung von Westen her über die Wolfgangstrasse. Durch die Wolfganghof-Siedlung wird es laut Zünd keine Zufahrt geben, vielmehr fahren die Autos rundherum bis zum Wendeplatz an der Busendhaltestelle und dann über eine Rampe hinunter in die Tiefgarage. Im Untergrund sind 96 neue Parkplätze vorgesehen, dazu kommen 17 oberirdische Besucherparkplätze. Für Velofahrer stehen drei neue Unterstände zur Verfügung.

Läuft aus Sicht der Pensionskasse alles nach Plan, wird im kommenden Jahr das Bauprojekt erarbeitet, und 2021 können die Bauarbeiten beginnen.

www.stadtsg.ch/wolfganghof

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