Leserbriefe zu den Wahlen in Wittenbach

Am 27. September wählen die Wittenbacher Stimmberechtigten unter anderem ihren Gemeinderat und das erste Mal eine Schulpräsidentin oder einen Schulpräsidenten. Es kommt zu Kampfwahlen.

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In Wittenbach kommt es am 27. September zu Kampfwahlen.

In Wittenbach kommt es am 27. September zu Kampfwahlen.

Urs Bucher

Frische Ideen in den Gemeinderat

Ingrid Ochsner, Wittenbach – Endlich ist es so weit! Die neue Dreifachturnhalle Sonnenrain steht bald der Schule und denn Sportvereinen zur Verfügung. Vor allem freue ich mich für Kinder und Jugendliche der Sportvereine. Jahrelang leitete ich die Kinderfussballschule des FC Wittenbach, und trainierte dabei die kleinsten Junioren. Leider war dies nur im Sommer möglich. Nun können sie ihre Fussballtricks das ganze Jahr einüben, sich bewegen und einer aktiven, gesunden Betätigung nachgehen.

Jahrelange Planung und Arbeit hinter den Kulissen trägt ihre Früchte. Dabei hat Boris Schedler als Co-Präsident der Baukommission viel Einsatz, Sachkenntnis und Ideen beigesteuert. Ich bin mir sicher, dass er diesen Elan und Erfahrung aus dem Primarschulrat auch in den Gemeinderat tragen wird. Deshalb gebe ich ihm meine Stimme.

Boris Schedler kennt die Gemeinde als langjähriger Schulrat sehr gut

Rolf Jermann, Wittenbach – Mit der kleinen Einheitsgemeinde wird sich in der kommenden Legislatur auch die Arbeit des Gemeinderates verändern. Neue Themen kommen dazu, Teamarbeit, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit müssen im Rat neu definiert werden. Stärken, die Boris Schedler mit sich bringt.

Dazu hat er grosse Erfahrung in der Ratstätigkeit und kennt unsere Gemeinde als langjähriger Schulrat sehr gut. Ich habe in meiner Funktion als Präsident der Primarschulgemeinde Wittenbach Boris Schedler als geradlinigen, offenen und kommunikativen Menschen kennengelernt, der stets auch offen für Neues ist und selber immer wieder sehr gute Ideen entwickelt hat. Wichtig ist mir auch, dass er nicht nur auf Schulthemen fixiert ist, sondern ihm auch andere Herausforderungen der Gemeinde am Herzen liegen. Solche Gemeinderäte brauchen wir, darum wähle ich Boris Schedler.

Boris Schedler ist ein integrer, offener Diskussionspartner

Karin Ammann, ehemaliges Mitglied des Schulrates, Wittenbach - Im Schulrat durfte ich sechs Jahre mit Boris Schedler zusammenarbeiten. Ich habe ihn als sehr integren, ehrlichen und offenen Menschen kennen und schätzen gelernt. Boris Schedler ist ein sachlich fundierter Diskussionspartner, welcher stets die beste Lösung für die Sache sucht und sich dafür engagiert.

Er ist in Wittenbach verwurzelt, seine Kinder sind hier zur Schule gegangen, engagiert sich im Gewerbeverein und in Kommissionen, kurz gesagt, sein Herz schlägt für Wittenbach. Mit ihm bekommen wir einen Gemeinderat, der sich durch seine langjährige Tätigkeit als Schulrat in der Gemeinde bestens auskennt, dem eine gute Schule ein Anliegen ist, der alle Um- und Neubauten der Schulgemeinde begleitet hat, beim Thema Einheitsgemeinde von Anfang an dabei war, sich für die Energiestatt Wittenbach engagiert und sich als Geschäftsführer einer KMU auch für eine starke, lokal verankerte Wirtschaft einsetzt. Boris Schedler hat den Weitblick für das «Grosse Ganze», einfach eine sehr gute Wahl für unseren Gemeinderat.

Boris Schedler bringt grosses Fachwissen mit

Reinhard Rüesch, Wittenbach – In Wittenbach bestellen die Wählerinnen und Wähler erstmals den Gemeinderat für die neue Einheitsgemeinde. Dabei ist es wichtig, dass neben dem Schulratspräsidium, auch in der übrigen Behörde die Schule kompetent vertreten ist. Mit Boris Schedler stellt sich eine Persönlichkeit zur Wahl, die die unterschiedlichen Anforderungen für einen Gemeinderat in idealer Weise verbindet.

Einerseits hat er langjährige Erfahrung als engagierter Schulrat in Wittenbach, andererseits bringt Boris Schedler als Geschäftsführer in einem KMU ein grosses Fachwissen mit sich, das für die Tätigkeit im Gesamtgemeinderat sehr wertvoll ist. Aus diesen Gründen gebe ich am 27. September Boris Schedler mit Überzeugung meine Stimme.

Es ist Zeit, frische Kräfte in den Rat zu wählen

Thomas Forrer, Wittenbach – An der Podiumsdiskussion vom 4. September wurde aus dem Publikum die unmissverständliche Frage nach dem Pensum und Lohn eines Gemeinderates gestellt. Vizepräsident Bruno Brovelli hat die Beantwortung übernommen. Die Grundpauschale betrage 3'500 Franken zuzüglich Sitzungsgelder. Diese Aussage war nachweislich falsch und unvollständig. Brovellis Wahlslogan lautet: «Kompetent.Vertrauenswürdig.Kostenbewusst». Politiker schreiben sich gerne auf die Fahne, transparent zu sein.

Bruno Brovelli als amtsältester Gemeinderat ist den Tatbeweis schuldig geblieben. Und mit ihm der ganze Rat. Es gilt das Öffentlichkeitsprinzip. Die Behördenlöhne sind öffentlich. Die anwesenden Gemeinderäte samt Ratsschreiber blieben nach Brovellis Kurzantwort trotz besserem Wissen stumm.

Fakt ist, dass die Grundentschädigung 6'000 Franken beträgt (Quelle: Auskunft Gemeinderat vom 2. September auf meine Anfrage nach Öffentlichkeitsgesetz). Der Gesamtlohn inklusive Sitzungsgelder beläuft sich auf ein Mehrfaches. Der letztjährige Wechsel im Gemeindepräsidium hat Wittenbach gut getan. Nun ist es an der Zeit, frische Kräfte in den Gemeinderat zu wählen.

Unser Schulratspräsident sorgt für Kontinuität

Elisabeth Bänziger, Schulleiterin und Vorsitzende der Schulleitungskonferenz der Primarschule Wittenbach Thomas Meister hat sich letzten Herbst als langjähriges Schulratsmitglied und als Vizepräsident als Nachfolge von Ruth Keller für die Wahl als Schulratspräsidenten zur Verfügung gestellt. Dies war für uns eine gute Wahl, die für Kontinuität sorgte. Thomas Meister arbeitet aktiv im Projektteam Einheitsgemeinde mit. Aktuell wird das neue Führungsmodell mit Rektor umgesetzt. Die Einarbeitung erfolgt durch Thomas Meister und mich.

Wir haben Thomas Meister, vor allem auch in der Coronakrise, als führungsstarken Präsidenten erlebt, der vorausschauend und Hand in Hand mit den Schulleitungen den Krisenstab führte. Seine Art, Themen anzugehen und Projekte umzusetzen, zeigen sein weitsichtiges Denken und Entscheiden. Als Vorsitzender der Informatikgruppe hat er die Vorgaben des Kantons pragmatisch aber mit klaren Visionen geleitet. Als Mitglied der Baukommission für das Schulhaus Sonnenrain hat Thomas Meister als Co-Präsident mit Boris Schedler die Planung und Umsetzung der neuen Schulanlage geprägt.

Er zeigte uns immer wieder, dass unsere Meinungen als Nutzer dieses Schulhauses gefragt waren, ohne dabei die finanzielle Verantwortung den Bürgern gegenüber aus den Augen zu verlieren. Für die Primarschule wäre es wichtig, ihn als Garant bei der Umsetzung der Einheitsgemeinde als Schulpräsidenten zu wissen. Mit seiner Zahlenaffinität, seiner Weitsicht, seiner Projekterfahrung und seiner engagierten Art würde er den Gemeinderat mit vielen Kompetenzen bereichern.